08. Oktober 2020 / 12:35 Uhr

Lafferde II ist heiß auf die bislang ungeschlagene SG Adenstedt

Lafferde II ist heiß auf die bislang ungeschlagene SG Adenstedt

Nico Schwieger
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Auch am Sonntag im Gemeinde-Derby gegen Groß Lafferde wollen die Adenstedter wieder jubeln.
Auch am Sonntag im Gemeinde-Derby gegen Groß Lafferde wollen die Adenstedter wieder jubeln. © Foto: Ralf Büchler
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Für die Adenstedter scheint sich die neue Saison gänzlich anders aufzubauen als die alte. Nach sechs Punkten aus zwei Spielen kann die SG die Ausbeute des Vorjahres übertrumpfen. Aber Vorsicht: Gegner im Gemeinde-Derby ist das Team von Teutonia Groß Lafferde II, das heiß auf dieses Duell ist.

In der vergangenen Saison der 1. Fußball-Kreisklasse holte die SG Adenstedt lediglich sieben Zähler aus 16 Begegnungen. Diese Marke kann die SGA nun bereits im dritten Spiel der aktuellen Serie knacken, gewann doch das Team von Trainer Markus Winkler die ersten beiden Partien – am Sonntag geht es nach Groß Lafferde.

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SV Teutonia Groß Lafferde II – SG Adenstedt (Sonntag, 13 Uhr). „Wir hatten in der vergangenen Saison viele Verletzungssorgen. Das ist jetzt anders, außerdem ist unser Kader auch breiter aufgestellt“, begründet Adenstedts Coach Markus Winkler den guten Saisonstart.

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Mit einem Sieg im Gemeindederby und mindestens drei Toren Vorsprung würden die Gäste nicht nur auf neun Punkte kommen, sondern sogar noch am derzeitigen Tabellenführer und Favoriten Marathon Peine vorbeiziehen, weil dieser spielfrei ist. Und die Voraussetzungen, dass die SGA auf Platz eins klettern könnte, scheinen gut zu sein. Schließlich hat die Lafferder Reserve-Mannschaft von drei Spielen gleich zwei verloren und dabei elf Treffer kassiert. Entsprechend zuversichtlich ist Winkler auch. „Wir rechnen uns auf jeden Fall etwas aus.“

Sein Gegenüber André Koster weiß um die aktuell gute Verfassung der Adenstedter: „Wir sind gewarnt und haben Respekt“, betont der Lafferder Coach. In der Favoritenrolle sieht er ganz klar die Gäste, läuft es doch noch nicht rund bei seiner Mannschaft. „Mit den vielen Gegentoren können wir überhaupt nicht zufrieden sein. Wichtig wird es gegen Adenstedt, erst einmal keinen Treffer zu kassieren“, erklärt der Coach.

Sein Team solle sich aber am Sonntag keineswegs verstecken oder hinten reinstellen. „Im Derby wollen wir auch nach vorne spielen. Der Vorteil ist, dass ich niemanden motivieren muss – alle sind richtig heiß auf die Adenstedter“, sagt Koster.