08. Februar 2019 / 15:10 Uhr

Lafferder Testspiele: Einmal rappelt’s vorne, einmal rappelt’s hinten

Lafferder Testspiele: Einmal rappelt’s vorne, einmal rappelt’s hinten

Christian Meyer
Peiner Allgemeine Zeitung
Groß Lafferdes Julian Rode (blau) traf im Testspiel gegen Cremlingen zum zwischenzeitlichen 3:1.
Groß Lafferdes Julian Rode (blau) traf im Testspiel gegen Cremlingen zum zwischenzeitlichen 3:1. © Ralf Büchler
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Einmal schossen sie fünf Tore, einmal kassierten sie fünf Tore: Mit einem klaren Sieg gegen den TuS Cremlingen und einer klaren Niederlage gegen Vahdet Braunschweig beendeten die Bezirksliga-Fußballer des SV Teutonia Groß Lafferde ihre ersten Testspiele nach der Hallen-Saison. Einen guten Einstand gab Neuzugang Michel Egnat Mem.

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Dem 5:1-Sieg gegen Kreisligist Cremlingen folgte ein 0:5 gegen Landesligist Vahdet Braunschweig.

TuS Cremlingen – SV Teutonia Groß Lafferde 1:5 (1:2). Vor allem mit dem Auftritt seiner Mannschaft in Halbzeit eins gegen den Wolfenbütteler Kreisliga-Zehnten war Teutonia-Coach Marco Heidemann zufrieden. „Da haben wir mit viel Tempo gespielt, gut kombiniert und sehr hoch verteidigt“, begründete der Trainer des PAZ-Cup-Siegers. Mit einem Doppelpack innerhalb von fünf Minuten belohnte Henrik Mücke den Bezirksligisten mit einer Blitz-2:0-Führung (4., 9.). Zwar schossen die Lafferder in Halbzeit zwei sogar noch ein Tor mehr, doch Heidemann gefiel der zweite Abschnitt nicht so gut. Denn: „Wir haben zu viele Fehlpässe gespielt und fingen uns deshalb Konter“, erklärte er. Zufrieden war er dagegen mit dem Debüt von Winterpausen-Neuzugang Michel Egnat Mem, der 80 Minuten als Innenverteidiger spielte. „Im Zweikampf-Verhalten und Pass-Spiel war er sehr gut, im Stellungsspiel muss er sich allerdings noch etwas steigern“, sagte Heidemann.

Tore: 0:1, 0:2 H. Mücke (4., 9.), 1:2 Krüger (32.), 1:3 Rode (50.), 1:4 T. Paul (79.), 1:5 Neumann (83.).

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Vahdet Braunschweig – Teutonia Groß Lafferde 5:0 (2:0). Die klare Niederlage gegen den Landesliga-Dritten trug Teutonia-Coach Marco Heidemann mit Fassung. Denn sein Team sei nicht schlecht, vielmehr die Braunschweiger überragend gewesen. „Vahdet hatte enorm viel Tempo im Spiel und war sehr ballsicher. Und man hat gemerkt, dass der Gegner im Trainingsbetrieb schon zwei Wochen weiter ist als wir“, bilanzierte Heidemann. In der ersten Halbzeit sei es seinem Team sogar gelungen, mit guten Kombinationen auch mal den Gegner laufen zu lassen – und die erste Chance des Spiels hatte auch ein Groß Lafferder. Stürmer Julian Rode vergab in der ersten Minute jedoch. Einem Teutonen gelang später zwar noch ein Treffer, doch Thomas Tracz traf zum 0:3 ärgerlich ins eigene Tor (71.). „Wir hatten ein paar individuelle Fehler, die nicht sein müssen, aber ich war zufrieden damit, dass sich meine Mannschaft zumindest nicht aufgegeben hat“, resümierte Heidemann.

Tore: 1:0 Gehde (2.), 2:0 Badiki (40.), 3:0 Eigentor (71.), 4:0, 5:0 Kaya (77., 80.).

Von Christian Meyer

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