03. Februar 2020 / 19:12 Uhr

Lafferdes Noch-Coach Heidemann sagt bei Fortuna Lebenstedt zu

Lafferdes Noch-Coach Heidemann sagt bei Fortuna Lebenstedt zu

Christian Meyer
Peiner Allgemeine Zeitung
Groß Lafferdes Trainer Marco Heidemann wechselt im Sommer zum Bezirksligisten Fortuna Lebenstedt.
Groß Lafferdes Trainer Marco Heidemann wechselt im Sommer zum Bezirksligisten Fortuna Lebenstedt. © Foto: Isabell Massel
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Er soll einen Traditionsverein zurück in die Landesliga führen: Die Würfel über die Zukunft des Groß Lafferder Fußball-Bezirksliga-Trainers Marco Heidemann sind gefallen. Der 35-Jährige übernimmt im Sommer Salzgitters Bezirksligisten Fortuna Lebenstedt – und nimmt seinen Co-Trainer Didier Bakondon mit.

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Damit steht fest: Bakondon ist raus aus dem Rennen als Heidemann-Nachfolger in Groß Lafferde.

Mit Teutonia Groß Lafferde hatte Heidemann in der vergangenen Saison den Härke-Pokal und den PAZ-Cup abgeräumt, ein Angebot zur Vertragsverlängerung lehnte er jedoch ab, im Sommer ist Schluss. Er suchte eine neue Herausforderung – und fand sie beim SV Fortuna. „Es haben sich ein paar Vereine bei mir gemeldet. Aber Fortuna Lebenstedt war das beste Projekt. Der Verein will in die Landesliga zurück und wieder eine Jugend aufbauen. Zudem hat er eine junge Mannschaft“, erklärt Heidemann seine Zusage. Ihm habe zudem imponiert, wie sich der Verein um ihn bemüht habe. Interessant sei die Aufgabe auch, weil der Bau eines Kunstrasen-Platzes in Aussicht steht.

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Der SV Fortuna Lebenstedt ist derzeit Tabellensiebter der Bezirksliga 3. Mit dem früheren Broistedter Torwart Simon Kässmann, dem Ex-Lengeder Marco Criscione oder dem Ex-Vallstedter Marvin Pramme spielen einige frühere Peiner in dem Lebenstedter Klub. Heidemann wird Nachfolger der Interimstrainer Thomas Zaube und Manfred Albat (einst Landesliga-Coach in Vallstedt), die das Team nach der Trennung von Amir Hadziavdic betreuen – und das erfolgreich. Der SV Fortuna schnappte sich vor kurzem die Hallen-Stadtmeisterschaft und ließ dabei auch Landesligisten wie den SC Gitter und Vahdet Salzgitter hinter sich. „Da steckt also schon etwas Qualität dahinter“, sagt Heidemann, der seinen derzeitigen Co-Trainer Didier Bakondon mitnehmen wird. „Was gut läuft, soll man nicht trennen“, sagt er.

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Zusammen wollen sie vorerst aber noch für ein Rückrunden-Happy-End beim SV Teutonia sorgen. In Groß Lafferde will Heidemann sich „bestmöglich verabschieden“. Das Ziel heiße immer noch Platz vier. „Ich denke, das ist drin“, sagt der Coach, dessen Team derzeit Tabellensiebter ist, aber nur vier Punkte Rückstand auf den Vierten MTV Hondelage hat.

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