28. April 2021 / 19:12 Uhr

Länderspielpause im Handball: Fünf DHfK-Handballer auf Reisen

Länderspielpause im Handball: Fünf DHfK-Handballer auf Reisen

Tilman Kortenhaus
Leipziger Volkszeitung
Milosevic vs. Wiesmach
Der Däne Patrick WIesmach (r.) und der Schweizer Alen Milosevic stehen sich im direkten Länderspiel-Duell gegenüber. © Karsten Mann/Christian Modla
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Fünf Handballer vom SC DHfK Leipzig kämpfen derzeit um die begehrten Plätze bei der Handball-Europameisterschaft 2022. Dabei hat wohl der norwegische Torhüter Kristian Saeveras das intensivste Programm erwischt.

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Leipzig. Der Zeitplan in der Handball-Bundesliga ist knapp bemessen. Bis zum 27. Juni stehen für die DHfK-Profis noch 13 Spiele im Ligabetrieb an. Für fünf der Leipziger wird das Programm in diesen Tagen sogar noch anstrengender. Maciej Gebala (Polen), Alen Milosevic (Schweiz), Patrick Wiesmach (Dänemark), Kristian Saeveras (Norwegen) und Philipp Weber (Deutschland) spielen bis Sonntag um die begehrten Plätze bei der Handball-Europameisterschaft 2022. Lediglich Rückraum-Ass Weber kann die Qualifikations-Partien gegen Bosnien-Herzegowina am Donnerstag und Estland am Sonntag relativ entspannt angehen, denn die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason führt die Gruppe mit deutlichem Abstand an.

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Deutlich spannender wird es für die restlichen DHfK-Männer. Der Höhepunkt aus sächsischer Sicht: Am Mittwochabend treffen Milosevic und Wiesmach aufeinander, denn die Schweiz ist im direkten Duell gegen Dänemark (18.30 Uhr / SRF2) gefragt. Nach über drei Jahren Pause ist der Leipziger Wiesmach wieder gefragt beim Weltmeister, der als klarer Favorit in die Partie geht. Doch auch das Spitzenteam um Mikkel Hansen, Mads Mensah Larsen und Niclas Landin sollte die Schweizer nicht unterschätzen, denn Milosevic und Co. hatten bei der Weltmeisterschaft in Ägypten bewiesen, wie viel Potenzial in ihnen steckt.

Das wohl intensivste Programm steht Torhüter Kristian Saeveras bevor, der mit der norwegischen Nationalmannschaft drei Spiele in fünf Tagen bestreiten muss. Zweifach spielen die Nordmänner gegen Lettland, im Anschluss gegen Italien und gelten als klarer Favorit, sich in der Gruppe durchzusetzen.