31. Mai 2019 / 18:22 Uhr

Landesklasse I: Für den Tribseeser SV geht's um alles – Ingo Plewka nach Richtenberg

Landesklasse I: Für den Tribseeser SV geht's um alles – Ingo Plewka nach Richtenberg

Horst Schreiber
Ostsee-Zeitung
Pommern-Trainer Ingo Plewka.
Ingo Plewka übernimmt zur neuen Saison die SG Empor Richtenberg. © Wenke Büssow-Krämer
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Der TSV kämpft im letzten Saisonspiel beim TSV 1860 Stralsund II um den Klassenverbleib. Ingo Plewka wird neuer Trainer der SG Empor Richtenberg.

Der Tribseeser SV steht mit dem Rücken zur Wand. Die Elf von Karsten Topka muss bei der Reserve des TSV 1860 Stralsund gewinnen, um in der Landesklasse zu bleiben. Zwar stehen die Trebelstädter momentan zwei Plätze vor den Abstiegsrängen, da sie aber noch wegen Schiedsrichtermangels drei Punkte abgezogen bekommen, fallen sie hinter die verbliebenen Konkurrenten HFC Greifswald und SG Wöpkendorf zurück.

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„Die Stimmung ist trotz der angespannten Lage sehr ruhig“, meint Topka, der sich am Sonnabend mit seinem Team beim gemeinsamen Frühstück auf das Saisonfinale einschwört. „Vom Spielerischen sollten wir den Gegner packen. Wir reisen mit voller Kapelle nach Stralsund.“

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Dort wird Ingo Plewka bei 1860 II das letzte Mal an der Seitenlinie stehen. Der Trainer wechselt im Sommer zum Landesliga-Aufsteiger SG Empor Richtenberg, wo Noch-Trainer Robert Lembke kürzertreten wird. „Ich wollte erst ganz aufhören, aber nach dem Angebot hat es doch wieder gejuckt in den Fingern“, meint Plewka. Zum Abschied wünscht er sich natürlich einen Sieg. Auf das Schicksal von Tribsees kann Plewka keine Rücksicht nehmen. „Wir werden noch mal alles geben. Nicht, dass es heißt, wir haben uns hängen lassen und ein Team bevorteilt.“

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Für den derzeitigen Empor-Trainer Robert Lembke geht es um nicht mehr viel. Seine Truppe steht seit Wochen als Meister und Aufsteiger fest. Gegen Schlusslicht Hohendorf gibt es ein letztes Schaulaufen in dieser Saison.

Das sind die besten Torjäger auf Landesebene (nach dem Saisonende):

Normen Richter trifft hier zum 2:3 für den Penzliner SV. Zur Galerie
Normen Richter trifft hier zum 2:3 für den Penzliner SV. ©

Ähnlich sieht es in der Begegnung zwischen dem FSV Garz und der SG Reinkenhagen aus. Die Insulaner können nur noch in der Theorie an ihrem Tabellennachbarn vorbeiziehen. Die SGR hat die um 18 Treffer bessere Tordifferenz und somit mindestens Platz acht sicher, könnte mit einem Sieg aber noch einen Platz gutmachen.

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