28. Februar 2022 / 16:19 Uhr

Stadtderby: MSV Zossen gewinnt nach frühem Führungstor

Stadtderby: MSV Zossen gewinnt nach frühem Führungstor

Lars Sittig
Märkische Allgemeine Zeitung
Der MSV Zossen um Muharrem Cacan (am Ball) konnte sich am Samstag gegen den MTV Wünsdorf einen Sieg im Derby erkämpfen.
Der MSV Zossen um Muharrem Cacan (am Ball) konnte sich am Samstag gegen den MTV Wünsdorf einen Sieg im Derby erkämpfen. © Heiko Voigt
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Landesklasse Ost: Der MSV Zossen bezwingt den MTV Wünsdorf und verteidigt den dritten Tabellenplatz.

Der MSV Zossen hat das Stadtderby in der Fußball-Landesklasse Ost zu Hause gegen den MTV Wünsdorf 1910 am Sonnabendnachmittag mit 2:0 (1:0) gewonnen. Durch den Sieg in der Begegnung des 16. Spieltages hat der Märkische Sport-Verein Rang drei in der Tabelle verteidigt, der MTV hat es verpasst, Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln. „Es war ein taktisch geprägtes Spiel und faires Derby, das wir nicht unverdient gewonnen haben“, sagte MSV-Trainer Sven Schröder nach dem Duell gegen den Lokalrivalen, „wir standen sehr kompakt und ließen wenig zu, wobei uns die frühe Führung in die Karten spielte.“

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Abdoulie Jallow hatte Zossen dabei bereits in der siebenten Spielminute in Führung gebracht. In der ersten Minute der Nachspielzeit erzielte Daniel Hoffmann vor der stattlichen Kulisse von 189 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz in der Jägerstraße in Dabendorf den Endstand. „Zossen hat hervorragende Arbeit im Defensivverbund geleistet, das sehr frühe Gegentor hat das Spiel für uns natürlich nicht einfacher gemacht. Wir haben sehr, sehr viel Ballbesitz gehabt und einen hohen Aufwand betrieben, um ins letzte Drittel zu kommen, sind dort aber nicht zwingend genug gewesen“, analysierte MTV-Trainer Marcel Ciecelski das Geschehen. „Wir haben keine guten Torabschlüsse und zu wenige zwingende Aktionen gehabt, das müssen wir eingestehen. Ich will der Mannschaft aber keinen Vorwurf machen, das war ein über große Teile sehr fleißiger und engagierter Auftritt, aber wir haben uns die Zähne ausgebissen und so geht der Sieg für Zossen am Ende auch in Ordnung.“

In Bildern: Der MSV Zossen bezwingt den MTV Wünsdorf.

Derby-Heimerfolg: Der MSV Zossen (blaue Trikots) hat gegen den MTV Wünsdorf mit 2:0 gesiegt. Zur Galerie
Derby-Heimerfolg: Der MSV Zossen (blaue Trikots) hat gegen den MTV Wünsdorf mit 2:0 gesiegt. © Heiko Voigt

Zossen (31 Punkte) hat nach dem achten Sieg im neunten Spiel den Platz hinter dem Spitzenduo (Blau-Weiss Markendorf und FSV Luckenwalde II, jeweils 36 Zähler) verteidigt, auf Rang vier folgt mit dem SV Union Grün-Weiß Bestensee ein weiteres Team aus dem Fußballkreis Dahme/Fläming. „Wir können frei aufspielen aufgrund der Tabellensituation. Wir waren eine Einheit, in der jeder für jeden da ist“, sagt Schröder. „Unsere Ausfälle kompensieren wir durch unsere Leistungsdichte. Wir sind Tabellendritter und es ist eine schöne Momentaufnahme, aber man muss man sagen, dass Luckenwalde II und Markendorf noch einmal eine andere Hausnummer sind. Wir schauen deshalb nicht nach oben, sondern sind stolz auf unseren Weg, den wir gehen und unsere Entwicklung.“

Am kommenden Sonnabend kommt es in der Kreisstadt bei der Reserve des Regionalligisten zum Topspiel, ab 10 Uhr tritt die Zossener Vertretung beim FSV II an (Sportplatz am Baruther Tor). Das Hinrundenduell im August hatte der MSV knapp verloren. Luckenwalde siegte nach einem Treffer in der Nachspielzeit mit 2:1. Der MTV hat nach einem Zwischenhoch mit zwei Siegen nach dem Re-Start zweimal verloren, profitierte aber davon, dass keiner der drei Konkurrenten im Tabellenkeller (SG Niederlehme, Rot-Weiß Luckau und Viktoria Jüterbog) am vergangenen Wochenende punkten konnte. Am Sonnabend empfängt Wünsdorf zu Hause die SG Eintracht Peitz. Die Partie wird um 14 Uhr auf dem Burgberg angepfiffen.

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MSV Zossen: Mücke – Mierow, Wernicke, Wengler (85. Gangur), Schulz, Freiberg, Franke, Cacan, Jallow, Hamm (73. Kopp), Hoffmann.

MTV Wünsdorf: Schiege – Späthe (80. Nganou Tchokomeni), Fricke, Mollenhauer, Neuendorf, Ivanenko, Böger, Njammasch, Florian Miegel (46. Nyalla Ngatchou), Siabe Tegefouet, Tobias Miegel.

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