19. September 2019 / 11:45 Uhr

TSV Pattensen will raus aus dem Keller: "Beim Anpfiff sind alle sofort wieder heiß"

TSV Pattensen will raus aus dem Keller: "Beim Anpfiff sind alle sofort wieder heiß"

Dirk Herrmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Vorfreude beim TSV Pattensen auf das Spiel gegen den 1. FC Wunstorf
Vorfreude beim TSV Pattensen auf das Spiel gegen den 1. FC Wunstorf © Dennis Michelmann
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Der TSV Pattensen ist bisher sieglos. Doch mit einem Sieg könnte der 1. FC Wunstorf auf einen Nichtabstiegsplatz klettern. Trainer Torben Zacharias geht positiv in das Spiel, auch seine Mannschaft hat die Freude am Fußballspielen noch nicht verloren.   

Die Situation wirkt grotesk: Das erste Drittel der Landesligasaison ist fast herum, und der TSV Pattensen hat noch immer nicht gewonnen. Wer so eine Serie hinlegt, der hat es im Grunde schwer, bis zur Winterpause den Tabellenkeller noch verlassen zu können. Zumindest rechnerisch aber könnte es für das Team von Trainer Torben Zacharias tatsächlich viel schneller gehen. Läuft jetzt endlich einmal alles für die Pattenser, ist mit einem Heimsieg gegen den 1. FC Wunstorf (Sonntag, 15 Uhr) schon der Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz möglich.

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"Wir sind jetzt dran"

So viel zur Theorie vor dem Duell mit dem Oberliga-Absteiger, der zuletzt drei Unentschieden in Folge verbuchte. Zacharias macht kein Geheimnis daraus, dass er sich nahezu täglich den Kopf zerbricht, was sich noch verändern lässt, um wieder erfolgreich zu sein. „Würden wir jedesmal 0:5 verlieren, hätten wir ein Riesenproblem“, sagt er. „Aber die Ergebnisse sind immer knapp. Momentan haben wir das Talent, auf dem Platz falsche Entscheidungen zu treffen. Aber auch so eine Serie reißt irgendwann – und wir sind jetzt dran.“

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Der Spaß ist bei den Pattensern noch nicht verloren

Wie vor einem Jahr, als die Pattenser ab dem 3. Spieltag in acht Partien sieglos geblieben waren – jetzt sind es wieder acht Spiele ohne Dreier. Die Freude am Fußball hat die Mannschaft laut Zacharias jedenfalls nicht verloren. „Spätestens bei der ersten Trainigseinheit nach einem Spiel ist wieder der Spaß da“, sagt er. „Und beim Anpfiff sind alle sofort wieder heiß. Wir sind gemeinsam in diese Lage hineingeschlittert, und nur so, gemeinsam, kommen wir da auch wieder heraus.“

Gegen den 1. FC kann der Vorletzte wieder auf Simon Hinske und Sascha Lieber zurückgreifen. Fraglich ist der Einsatz von Marco Hansmann und Fabian Hoheisel.

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