03. September 2018 / 13:17 Uhr

Landesliga Holstein: Heikendorfer SV und TSV Klausdorf verlieren deutlich

Landesliga Holstein: Heikendorfer SV und TSV Klausdorf verlieren deutlich

Redaktion Sportbuzzer
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Trotz der Treffer von SpVg-Kapitän Marvin Blümke (Mitte, Archivbild) und Luca Aouci konnte die Liebal-Elf ihre Führung nicht über die Zeit bringen.
Trotz der Treffer von SpVg-Kapitän Marvin Blümke (Mitte, Archivbild) und Luca Aouci konnte die Liebal-Elf ihre Führung nicht über die Zeit bringen. © Haase
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SpVg Eidertal Molfsee verliert Tabellenspitze

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Am sechsten Spieltag der Landesliga Holstein ließ Spitzenreiter Eidertal Molfsee beim Remis in Siebenbäumen die ersten Punkte liegen. Neuer Tabellenführer ist Preußen Reinfeld, das den Klausdorf mit 4:0 bezwingen konnte. Deutlich unter die Räder kam auch der Heikendorfer SV, der bei Phönix Lübeck mit 0:7 nichts zu bestellen hatte. Oberliga-Absteiger Wankendorf verlor auch das Kellerduell gegen Travemünde.

GW Siebenbäumen – SpVg Eidertal Molfsee 2:2

Gegen die taktisch auf ihrem schmalen Platz gut eingestellten Gastgeber taten sich die Eidertaler sehr schwer und ließen sich durch lange Bälle immer wieder auskontern. Nach dem 1:0 für die Grün-Weißen (Andreas Paulsen/21.) beim Halbzeitpfiff fand Eidertals Coach Matthias Liebal offenbar die richtigen Worte. „Endlich klappte unser Spiel über die Außen“, sah er seine Mannschaft viele Torchancen vergeben. Marvin Blümke (63.) und Luca Aouci (75.) sorgten dafür, dass die Eidertaler doch in Führung gingen. „Leider waren wir auch mit unserer konditionellen Überlegenheit nicht clever genug, das 2:1 runterzuspielen“, musste Liebal mit ansehen, wie die Heimelf nach einem Eckball durch Lasse Schönwald noch zum späten 2:2 (90.+2) kam.

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Phönix Lübeck – Heikendorfer SV 7:0

Eine exakte Standortbestimmung des HSV gestaltet sich weiter schwierig. Nach dem 0:5-Heimdebakel gegen Eidertal Molfsee ließen die Schützlinge von Coach David Lehwald zwar Siege gegen Concordia Schönkirchen (5:0) und Siebenbäumen (2:1) folgen, doch nun setzte es bei Phönix erneut eine deutliche Pleite. Heikendorfs Trainer will die 0:7-Packung jedoch nicht überbewerten. „Phönix hat eine erstklassige Mannschaft. Mit diesem Ergebnis haben sie ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt und zum Ausdruck gebracht, wohin deren Reise gehen kann. Wir haben derzeit noch ein Mentalitätsproblem und auch noch eine ziemlich junge Truppe. Wir müssen auch aus solchen Spielen lernen und dabei die Qualität entwickeln, dass man auch in schlechten Phasen dagegen hält“, meint Lehwald.

SV Preußen 09 Reinfeld – TSV Klausdorf 4:0

In einer über weite Strecken offenen Partie hatten zwar beide Teams gleich viele Einschussmöglichkeiten. Doch allein die Reinfelder trafen. Während Klausdorf im Abschluss durch Hime Hakaj (12.) sowie Bennet Vetter (18., 24.) beste Chancen kläglich ausließ, verwerteten die Gastgeber ihre Möglichkeiten sicher. „Die wurden gleich dreimal von uns eingeladen. Unsere sonst so sichere Defensive war heute löchrig“, meinte Klausdorfs Trainer Dennis Trociewicz. „Hätte Bennet getroffen, wäre vielleicht noch was gegangen“, so Trociewicz, doch Vetter ließ den Anschluss zum 1:2 liegen (70.). Zwei weitere Treffer nach Klausdorfer Fehlern im Spielaufbau ermöglichten den verdienten 4:0-Erfolg der Preußen.

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TSV Wankendorf – TSV Travemünde 0:2

Wankendorf kommt einfach auf keinen grünen Zweig. Die 0:2-Niederlage gegen den Tabellennachbarn aus Travemünde wurde überschattet durch die schwere Verletzung von Yannik Grothkopp (75.). Der Wankendorfer blieb nach einem Zusammenprall mit Travemündes Keeper Patrick Müller liegen und konnte sein Bein nicht mehr bewegen. „Immerhin hatte er noch Gefühl im Bein“, sagte ein hörbar gezeichneter Wankendorfer Coach Heiko Hansen. Grothkopp wurde nach 35-minütiger Spielunterbrechung mit dem Krankenwagen abtransportiert. Eine Diagnose steht noch aus. Die Gastgeber lagen bereits mit 0:1 durch ein Tor von Benny Bregulla (60.) zurück. Nach Wiederaufnahme des Spiels kassierten sie in der Schlussminute noch das 0:2. „Das ist nebensächlich, ob wir 0:1 oder 0:2 verlieren. Es fehlte uns erneut an der nötigen Aggressivität“, ärgerte sich Hansen.

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