08. November 2019 / 17:58 Uhr

Landesliga Holstein: Lübecker SC vor "Herkulesaufgabe" gegen Tabellenführer TSV Pansdorf

Landesliga Holstein: Lübecker SC vor "Herkulesaufgabe" gegen Tabellenführer TSV Pansdorf

Hendrik König
Lübecker Nachrichten
Fehlt dem Lübecker SC am Sonntag gegen Spitzenreiter TSV Pansdorf: Jannik Schmalfeld (links) 
Fehlt dem Lübecker SC am Sonntag gegen Spitzenreiter TSV Pansdorf: Jannik Schmalfeld (links)  © Agentur 54°
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Rennen um Platz Zwei: Büchen-Siebeneichener SV empfängt die "Monte-Kicker", GW Siebenbäumen reist zum TuS Hartenholm.

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Lübecker SC - TSV Pansdorf (So., 13.00 Uhr)

An der Lübecker Thomas-Mann-Straße empfängt der Elfte der Landesliga den Spitzenreiter TSV Pansdorf, der erst eine Partie verloren hat. Die Blau-Gelben spielten zuletzt zwei Mal Remis. Seit sieben Spielen wartet man auf einen "Dreier". Dieser wäre eminent wichtig, denn der Abstand auf die Abstiegsplätze verringert sich zunehmend. So hat man aktuell lediglich drei Punkte Vorsprung auf den Breitenfelder SV, der momentan der erste Klub unter dem Strich ist. Pansdorf stellt mit erst 14 Gegentreffern die mit Abstand stabilste Defensivreihe der Liga. Die Elf von Helge Thomsen hat sieben Punkte mehr auf der Habenseite als der ärgste Verfolger GW Siebenbäumen.

Andreas Beyer (LSC): "Am Wochenende empfangen wir den Herbstmeister aus Pansdorf. Die Pansdorfer haben eine super konstante Hinrunde gespielt und stehen aus unserer Sicht völlig verdient an der Tabellenspitze. Von daher erwartet uns am Sonntag eine echte Herkulesaufgabe, um etwas Zählbares verbuchen zu können. Aber jede Begegnung muss erst gespielt und unsere Jungs möchte es definitiv besser lösen als im Hinspiel. Ausfallen werden Bierle, Horn, Kiwitt, Dogan (verletzt), Schmalfeld (Dienst) und die Einsatzfähigkeit von Buchholz und Fiedler entscheidet sich erst kurzfristig.

Helge Thomsen (TSV): "Die Hinrunde als Tabellenführer abzuschließen ist für uns eine Momentaufnahme, die uns sehr stolz macht. Die letzten Partien haben wir hinten raus Probleme gehabt, die es gilt abzustellen. Der LSC hat gerade zuhause bewiesen, dass sie mit allen Teams der Liga konkurrieren können. Zu den Langzeitverletzten Freihube, Kirstein, Krampe, Themer und Sinn fehlen auch Krüger, M. Manthe (verletzt) und Grimm (beruflich).

Büchen-Siebeneichener SV - TSV Travemünde (So., 14.00 Uhr)

So richtig rund läuft es seit Wochen für den starken Aufsteiger aus Büchen. Die Lauenburger konnten jede ihrer letzten sechs Begegnungen für sich entscheiden und stehen nur einen Zähler hinter Grün-Weiß Siebenbäumen auf einer mehr als respektablen Position Drei. Mit dem TSV Travemünde kommt nun ein Team an die Möllner Straße, das zuletzt beim weit abgeschlagenen Schlusslicht SG Neustrand (10:0) erwartungsgemäß keinerlei Mühe hatte. Trotz einer positiven Tordifferenz von + 6 steht die Truppe vom Rugwisch mit 15 Punkten und Platz Zwölf mitten im Abstiegsrennen. Überhaupt geht es in der unteren Etage der Landesliga denkbar knapp zu: von Platz Neun bis Platz 15 beträgt der Abstand gerade einmal sechs Punkte.

Patrick Winkler (BSSV): "Mit Travemünde kommt eine von denen Truppen, gegen die wir in der Hinrunde verloren haben. Wir sind gewarnt und nicht überheblich. Im Hinspiel hat man gesehen, wo ihre Stärken liegen. Von daher werden sie auf keinen Fall unterschätzt. Zuletzt haben wir aus unseren Fehlern gelernt. Ausfallen werden neben den Langzeitverletzten Nessler, Stingl, Rogge, Tippl wohl auch Morgenstern und Ross (beide Grippe). Dann liegt der Fokus auf die weiteren Spiele gegen Siebenbäumen, Pansdorf und Dornbreite. Das werden richtige Topspiele. Dann geht's in die wohlverdiente Ruhepause.

Axel Junker: "Der Auftritt gegen Neustrand war gut und hat wieder Selbstvertrauen gebracht, welches wir in Büchen - bei der Mannschaft der Stunde - brauchen werden. Piesker fällt weiterhin aus, M. Beckmann und Stürholdt rutschen wieder in den Kader."

TuS Hartenholm - GW Siebenbäumen (So., 14.00 Uhr)

Ebenfalls eine dieser Mannschaften aus dem unteren Tabellenbereich sind die Segeberger vom TuS Hartenholm. Mit 15 Punkten belegt man Platz Dreizehn, ist somit nur eine Position über der Abstiegszone und weiterhin gefordert, etwas Zählbares auf den Platz zu bringen. Auch wenn die Form nach zuletzt zwei Heimsiegen gegen Breitenfelde (3:0) und Klausdorf (5:4) passt. Zuletzt fiel das Match gegen den Heikendorfer SV dem Wetter zum Opfer. In wie weit diese Absage die Omid-Elf aus dem Rhythmus gebracht hat, wird sich am Sonntag zeigen, wenn man auf GW Siebenbäumen trifft, das am letzten Spieltag nicht über ein 2:2 beim Lübecker SC hinaus kam.

Essmet Omid (TuS): "Also wir haben die volle Kapelle dabei und versuchen auch alles, um das Spiel stattfinden zu lassen. Haben durch die letzten zwei Siege gerade einen schönen Aufwind und wollen daran anknüpfen. Im Rückspiel geht es auf jeden Fall darum, über 90 Minuten ein gutes Spiel zu liefern und nicht nur 75 Minuten. Das ein oder andere Tor in der Offensive wäre dann für einen Sieg diesmal auch nicht schlecht."**

Manuel Plähn (GWS):** "Nachdem wir letzte Woche dem LSC völlig unnötig einen Punkt geschenkt haben, sind wir in der Pflicht. Wir hoffen, dass gespielt werden kann und wollen die drei Punkte. Unsere Gegentore sind halbe Eigentore in den letzten Wochen und wir bestrafen uns damit selber für den Aufwand. Wir erwarten gerade defensiv deutlich mehr. Bita fällt aus, sonst sind alle dabei."

Heikendorfer SV - SSC Phoenix Kisdorf (So., 14.00 Uhr)

Nach zwei Partien ohne Sieg (1:1 gegen LSC, 1:3 beim TSV Klausdorf) ist Phoenix Kisdorf beim Auswärtsspiel gegen Heikendorf gefordert. Der HSV rangiert derzeit im sicheren Mittelfeld auf Platz Sechs und muss sich nach einigen überzeugenden Auftritten keine Sorgen um den Klassenerhalt machen. Die Kisdorfer hoffen auf ihren vierten Saisonsieg.

Boris Völker (SSC): "Im Hinspiel haben wir spät das 2:2 kassiert. Wir bekommen noch nicht das Spiel über 90 Minuten hin, was wir zeigen könnten. Trotzdem stecken wir nicht auf und werden frei nach vorne spielen. Vielleicht gelingt uns eine kleine Überraschung. Wir gehen davon aus, dass wir punkten können, wenn wir unsere Leistung abrufen. Positiv ist, dass wir offensiv wieder auf zwei Stürmer zurückgreifen können. Ansonsten fehlen bei uns nur Urbanski und Röver."

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