20. Februar 2022 / 11:31 Uhr

Landesliga: Warum der Spielplan der Abstiegsrunde mehrfach überarbeitet wurde

Landesliga: Warum der Spielplan der Abstiegsrunde mehrfach überarbeitet wurde

Ole Rottmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Das Wiedersehen mit dem SC Hemmingen-Westerfeld gibt's für Eldagsens Trainer Holger Gehrmann (links) und seinen Co Ali Ibrahim auf eigenem Platz.
Das Wiedersehen mit dem SC Hemmingen-Westerfeld gibt's für Eldagsens Trainer Holger Gehrmann (links) und seinen Co Ali Ibrahim auf eigenem Platz. © Dennis Michelmann
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Der Teufel steckt bekanntermaßen im Detail - und so war es gar nicht so leicht für den Spielausschuss des NFV-Bezirks Hannover, den Spielplan für die Abstiegsrunde der Landesliga zu erstellen. Er musste mehrfach überarbeitet werden, jetzt steht er.

13 Mannschaften im einfachen Modus bedeuten zwölf Partien pro Team. Da sollte es doch ein Leichtes sein, den Spielplan für die Abstiegsrunde der Landesliga zu erstellen, denkt sich der Laie. Doch der Teufel steckt mitunter und bekanntlich im Detail. So enthielt die erste Fassung der Ansetzungen, die vom Spielausschuss des Bezirks Hannover im Niedersächsischen Fußballverband (NFV) Anfang Januar publik gemacht wurde, den einen oder anderen Kinken, der nunmehr ausgemerzt wurde.

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Der FC Eldagsen beispielsweise hätte bei zwölf Partien nur fünfmal auf eigenem Platz antreten sollen, dafür siebenmal auf fremdem Geläuf. In einer überarbeiteten und ebenfalls bereits veröffentlichten Zwischenfassung war diese Unwucht zwar behoben, doch plötzlich hätte die Mannschaft von Trainer Holger Gehrmann zu Beginn der am 5./6. März startenden Entscheidungsrunde eine Serie von Auswärtsspielen zu bewältigen gehabt. Auch andere Klubs identifizierten an diversen Stellen des Tableaus Modifikationsbedarf und adressierten ihre Wünsche an Thorsten Schuschel.

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Abermals brütete der Vorsitzende des Spielausschusses über den Listen und präsentierte nun eine generalüberholte Version. Jetzt ist jede Mannschaft sechsmal daheim am Werk und ebenso häufig auswärts. Zudem hat aufgrund der ungeraden Anzahl an Teams jeder Klub an einem Wochenende der bis zum 19. Juni währenden Runde spielfrei.

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Viele Wünsche der Vereine habe man umsetzen können, vermeldete Schuschel und sprach von einer „in den Grundzügen final beabsichtigten“ Version. Ein paar Besonderheiten gibt es aber weiterhin. So muss der TSV Godshorn an den ersten fünf Spieltagen dreimal reisen, bei nur einem Heimspiel plus einem freien Wochenende. Der VfL Bückeburg kann sich in vier Heimpartien bei seinen ersten fünf Auftritten ein Polster für den auswärtslastigen Rest verschaffen.

Die ursprünglichen Ansetzungen des 1. Spieltags bleiben unangetastet, die Modifikationen betreffen erst die Folgewochen. In der Aufstiegsrunde geht ohnehin alles wie im Januar geplant über die Bühne.