07. April 2016 / 15:33 Uhr

Landesliga-Spitzenspiel in Leutzsch: Chemie Leipzig will Tabellenführung zurück

Landesliga-Spitzenspiel in Leutzsch: Chemie Leipzig will Tabellenführung zurück

Matthias Puppe
SPORTBUZZER-Nutzer
Chemie Leipzig empfängt am Samstag wieder den FC Grimma im Kunze-Sportpark (Archivfoto) USER-BEITRAG
Chemie Leipzig empfängt am Samstag wieder den FC Grimma im Kunze-Sportpark (Archivfoto) © Christian Modla
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Leipzig. Chemie Leipzig plagen Gliederschmerzen – und das in doppelter Hinsicht. Praktisch der komplette Kader des Landesligisten wird seit zwei Wochen von Grippe und Bronchitis geplagt. Das hatte auch sportlich Folgen.

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Leipzig. Chemie Leipzig plagen Gliederschmerzen – und das in doppelter Hinsicht. Praktisch der komplette Kader des Landesligisten ist seit zwei Wochen von Grippe und Bronchitis befallen. Das hat auch sportlich Folgen: Zuletzt in Pirna wurden die Chemiker mit Kampfgeist und Konterfußball in die Knie gezwungen. Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr.

Das kostete die Tabellenführung, der FC Grimma konnte an die Spitze vorbeiziehen. Am kommenden Samstag (15 Uhr) könnte sich das Blatt allerdings wieder wenden: Die Muldestädter gastieren zum Spitzenspiel der Sachsenliga im Alfred-Kunze-Sportpark.

Die bittere Niederlage in Pirna schmerzt die Leutzscher Fanseele Tage danach noch, das weiß auch Cheftrainer Dietmar Demuth. Ausreden für die Pleite sucht er nicht, stellt aber fest: „Wir waren buchstäblich mit dem letzten Aufgebot in Pirna, haben erst gut dagegen gehalten, dann denn Gegner aber auch zu seinen Toren eingeladen“.

So wie beim Siegtreffer für die Gastgeber, der nach schwachem Leutzscher Pass erst in der Nachspielzeit fiel. Demuth fordert künftig vor allem auch mehr Konzentration von Seinen. „Für den Gegner ist jedes Spiel gegen uns ein Highlight“, sagt der Chefcoach. Da braucht es als Grün-Weißer einen kühlen Kopf.

Das trifft auch auf die Partie am kommenden Samstag gegen aktuell bärenstarke Grimmaer zu. Das Team von Daniel Wohllebe ist in diesem Jahr noch ungeschlagen, feierte in den letzten drei Spielen Siege gegen Glauchau, Zwickau und Kamenz. „Das wird eine besondere Partie, für solche Spiele macht man das doch überhaupt“, sagt der Chemie-Trainer und ist angesichts der bisherigen Erfahrungen auf eigenem Platz auch optimistisch: In den neun Heimspielen dieser Saison gingen die Leutzscher neun Mal als Sieger vom Platz.

Zudem lichtet sich das Leutzscher Lazarett zunehmend: „Einige Spieler haben signalisiert, dass sie zurückkommen. Natürlich müssen wir vorsichtig sein, die Rückkehrer nach Grippe oder Bronchitis noch nicht überbelasten“, sagte Demuth. Weitere Erkenntnisse soll das Abschlusstraining am Freitag bringen.