13. Dezember 2017 / 19:02 Uhr

Landesliga Süd: BSC Preußen feiert Herbstmeisterschaft

Landesliga Süd: BSC Preußen feiert Herbstmeisterschaft

Conrad Hipp
Märkische Allgemeine Zeitung
Pascal Maschmann (r.) hat sich in Blankenfelde gut eingelebt.
Pascal Maschmann (r.) hat sich in Blankenfelde gut eingelebt. © Oliver Schwandt
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Landesliga Süd: Verletzter Pascal Maschmann feiert Herbstmeisterschaft mit BSC Preußen Blankenfelde-Mahlow.

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Am kommenden Wochenende will Pascal Maschmann (29) zum letzten Mal zusehen, wenn sein BSC Preußen Blankenfelde-Mahlow ohne ihn kickt. Der Neuzugang laboriert derzeit an einer Sprunggelenksverletzung und muss daher beim Spitzenspiel des Tabellenführers gegen den Zweiten FSV Glückauf Brieske/Senftenberg zuschauen.

Erst im Sommer schloss sich Maschmann dem BSC an. Zuvor spielte er in Werder in der Brandenburgliga und bei der RSV Eintracht. Aufgewachsen ist er in der Jugend von Babelsberg 03. "Ich habe mich für den Wechsel entschlossen, weil hier die Bedingungen und die Ziele einfach gut passen“, sagt Maschmann. Eingewöhnt hat er sich schnell. "Er ist ein Führungsspieler. Durch seine Erfahrung ist er sehr wichtig für die Mannschaft", sagt auch Trainer Mirko Schult. Vor fünf Wochen riss sich Maschmann zwei Außenbänder und die Kapsel im Sprunggelenk. Mehrere Wochen Pause. "Die Sicherheit und die Kommunikation, die er auf dem Platz gebracht hat, fehlt natürlich", so Schult.

Ziel: Rückrundenstart

Aber vielleicht nur noch ein Spiel. Maschmann hat schon wieder mit leichtem Aufbautraining begonnen, fährt schon etwas Fahrrad. In der Vorbereitung auf die Rückrunde will er wieder einsteigen. Das letzte Spiel vor der Winterpause gegen den Verfolger aus Senftenberg muss er dennoch von außen ansehen. "Ich bin auf jeden Fall dabei und werde die Mannschaft unterstützen. Wir müssen mit breiter Brust in dieses Spiel gehen", sagt Maschmann, dessen Ausfall die Mannschaft in den vergangenen Wochen gut kompensiert hat.

Den Druck hat man sich in der Vorweihnachtszeit durch die guten Ergebnisse selbst genommen. "Brieske muss gewinnen, wir können", sagt Schult. Trotzdem will er gegen die Offensivmaschine der Liga (45 Tore in 14 Spielen) natürlich siegen um den Vorsprung von acht auf elf Punkte auszubauen. Der Plan? "Hinten kompakt stehen und dann konzentriert das Spiel aufbauen. Jede Minute ohne Gegentor hilft uns", sagt Schult.

"Da oben steht man nur als Team"

So will er mit einem beruhigenden Polster in die Weihnachtspause – und vor allem die Weihnachtsfeier am Samstag gehen. Gefeiert wird auf jeden Fall, denn die Herbstmeisterschaft ist sicher. "Wir haben auch das Glück herausgefordert und die Entwicklung vorangetrieben. Ich bin nicht überrascht, aber stolz, dass wir da oben stehen“, so Schult.

Führungsspieler wie Maschmann helfen dabei bei der Entwicklung der jungen Mannschaft. "Wenn ein verletzter Spieler Entzugserscheinungen hat und bei den Spielen trotzdem da ist, um die Mannschaft wo auch immer zu unterstützen, zeigt es, dass du eine intakte Mannschaft hast", erklärt Schult, "und da oben steht man nur als Team.“

Entwicklung noch nicht abgeschlossen

Auf einen sofortigen Aufstieg kann Schult aber verzichten. "Wir müssen erst einmal eine gute Rückrunde spielen. Die Brandenburgliga ist verdammt schwer und etwas Entwicklung brauchen wir noch", so Schult, der aber allemal das Potenzial in seiner Truppe sieht. "Wenn es am Ende der Saison so weit sein sollte, trauen wir uns die Aufgabe auch zu", führt er weiter aus.

In der Rückrunde will dann auch Maschmann wieder mit dabei sein. Der will seine erste Saison beim BSC mit dem Aufstieg vergolden und dann weitermachen. "Irgendwann ist man in einem Alter, wo man den Verein nicht mehr wechseln will. Ich will jetzt hier bleiben und der Mannschaft helfen, sich weiter zu entwickeln", so der Routinier, der am Samstag einen Sieg sehen und dann entspannt mit seiner neuen Truppe Weihnachten feiern will.

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