15. Oktober 2017 / 13:51 Uhr

Landesliga Süd: SG Phönix Wildau mit knapper Derbyniederlage (mit Bildergalerie)

Landesliga Süd: SG Phönix Wildau mit knapper Derbyniederlage (mit Bildergalerie)

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
Preußen-Abwehrspieler Pascal Maschmann (r.) und Phillip Lucke von der SG Phönix Wildau lieferten sich viele Duelle auf Augenhöhe.2
Preußen-Abwehrspieler Pascal Maschmann (r.) und Phillip Lucke von der SG Phönix Wildau lieferten sich viele Duelle auf Augenhöhe. © Oliver Schwandt
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Landesliga Süd: Fußball-Landesligist aus dem Dahmeland unterliegt dem BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow im Otto-Franke-Stadion.

SG Phönix Wildau - BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow 1:2

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In der Fußball-Landesliga Süd hat die SG Phönix Wildau das Derby gegen den BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow knapp mit 1:2 (0:1) verloren. Es war bereits die dritte Niederlage in Folge für die Mannschaft von Trainer David Klatt, der vor dem Match mit erheblichen Personalproblemen zu kämpfen hatte. So musste unter anderem Stürmer Daniel Gensigk in der Abwehr aushelfen, da einige etatmäßige Verteidiger aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Verfügung standen.

Gensigk scheitert vom Punkt

„Trotz der Umstellungen hat sich mein Team stark gegen die Preußen präsentiert“, lobte Klatt die Leistung seines Teams, „defensiv konnte ich den Jungs nicht viel ankreiden, obwohl das 0:1 nach einem katastrophalen Aufbaufehler passierte.“ Der Trainer meinte damit die Szene nach genau 32 Minuten, als SG-Keeper Nils Alexander nach einem Abstoß das Leder Dustin Kögler in den Lauf spielte, der anschließend nicht viel Mühe hatte, die 1:0-Führung für seine Farben zu markieren. 180 Sekunden später scheiterte der sonst so sichere Elfmeterschütze Gensigk mit einem Strafstoß am gut reagierenden Gästekeeper Tim Kuper. „Leider haben wir erneut einen Penalty verschossen, der uns mit Sicherheit mehr Selbstvertrauen gegeben hätte“, war sich Klatt sicher. Es war bereits der dritte Strafstoß in Folge, den seine Mannschaft nicht im gegnerischen Tor unterbringen konnte.
Nach dem Seitenwechsel drückten die Gastgeber auf den Ausgleichstreffer, von den Gästen war im Spiel nach vorne nicht wirklich viel zu sehen. „Das muss kommenden Samstag anders werden, wenn wir zuhause zum Spitzenspiel Cottbus empfangen“, so Preußen-Coach Mirko Schult, „mit dieser heute gezeigten Vorstellung haben wir im Duell mit dem Tabellennachbarn nicht den Hauch einer Chance.“

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SG Phönix Wildau unterliegt dem BSC Preußen Blankenfelde-Mahlow mit 1:2 (0:1).

BSC-Trainer Mirko Schult gewann mit seiner Mannschaft 2:1 in Wildau. Zur Galerie
BSC-Trainer Mirko Schult gewann mit seiner Mannschaft 2:1 in Wildau. © Oliver Schwandt

Vorentscheidung durch Strafstoß

Neun Minuten vor dem Abpfiff foulte Daniel Gensigk einen durchgebrochenen Preußen-Spieler im Strafraum. Dominic Zabel ließ sich diese Chance nicht nehmen und erhöhte sicher aus elf Metern auf 2:0. In der Schlussphase hatten die Hausherren viel Pech, als der eingewechselte Steve Neumann nach einer Ecke aus fünf Metern den Ball an den rechten Pfosten schoss (83.). Der Anschlusstreffer von Phillip Damm in der Nachspielzeit, der Kuper schön ausspielte, kam zu spät, so dass die Preußen den knappen Sieg über die Zeit retten konnten. „Leider hatten wir zwei in der Entstehung unglückliche Tore gefressen, die so natürlich niemals passieren dürfen“, resümierte Klatt, „für die nächsten Wochen müssen wir an der gezeigten Einstellung anknüpfen, einfache Fehler vermeiden, dann kommen wir auch wieder in die Erfolgsspur zurück.“ Am kommenden Sonnabend, dem 21. Oktober, muss die SG Phönix Wildau um 14 Uhr beim Tabellen-Achten Kolkwitzer SV 1896 antreten.

Wildau: Alexander, Weigelt Sarza, Babinowsky, Lucke, Brunzlow, Karwinkel (67. Goltz), Damm, Brendel, Badrahn (74. Neumann), Bolduan, Gensigk
Preußen 07: Kuper, Kögler, Gebauer, Abdallah (76. Belz), Zabel, Neubauer, Maschmann, Soine, Bieda (70. Al-Taie), Benkmann (62. Iaccarino), Blazynski