13. August 2017 / 13:07 Uhr

AOK-Landespokal: Frankonia Wernsdorf geht in der Verlängerung die Puste aus

AOK-Landespokal: Frankonia Wernsdorf geht in der Verlängerung die Puste aus

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
Brachte den SV Frankonia Wernsdorf mit 1:0 gegen den 1. FC Frankfurt (Oder) in Führung: Johannes Schmauder (l.). 
Brachte den SV Frankonia Wernsdorf mit 1:0 gegen den 1. FC Frankfurt (Oder) in Führung: Johannes Schmauder (l.). © Oliver Schwandt
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AOK-Landespokal: Landesliga-Aufsteiger zeigt sehr couragierten Auftritt gegen den Oberligisten 1. FC Frankfurt (Oder):

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Nach 120 hart umkämpften Minuten verließ die Mannschaft vom SV Frankonia Wernsdorf mit hängenden Köpfen den heimischen Sportplatz, obwohl sie dazu überhaupt keinen Grund gehabt hätte. Nach einem richtig tollen Auftritt mussten sie sich dem favorisierten Oberligisten 1. FC Frankfurt (Oder) erst in der Verlängerung mit 2:4 (1:1, 2:2) geschlagen geben. „Meine Jungs haben alles gegeben, jeder hat für jeden gekämpft. Auf
diese Leistung lässt sich in den kommenden Wochen sicherlich aufbauen“, so SV-Coach Ronny Huppert, der gegen Frankfurt auf insgesamt sieben
Spieler verzichten musste. Bei der Erwärmung verletzte sich noch Stürmer Kai Roehle, sodass Co-Trainer René Räck mit seinen 38 Jahren der
einzige Auswechselspieler war.

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Unhaltbarer Freistoß zu Ausgleich​

Trotz dieser akuten Personalprobleme waren die Gastgeber vor 99 Zuschauern in der Anfangsphase das spielbestimmende Team. Leider
verpasste es der sehr auffällig spielende Penka, seine Elf bei einer Großchance nach zehn Minuten in Führung zu schießen. Besser machte es da
Teamkollege Johannes Schmauder, der nach einem Einwurf von der rechten Seite per Kopf zum viel umjubelten 1:0 traf (17.). Mit einem schönen
Freistoß aus 22 Metern, der neben dem rechten Pfosten einschlug, gelang Mathias Reischert der Ausgleich (25.). „Der war für Rico unhaltbar“,
erkannte Huppert neidlos an.

Kräfte schwanden bei Frankonia nach und nach​

Im zweiten Durchgang, die Kräfte ließen bei den Hausherren merklich nach, erhöhten die Gäste zwar die Schlagzahl, doch den Treffer zum 2:1 erzielte Torjäger Roland Richter (76.). Als der sehr auffällig spielende Weddemar den erneuten Ausgleich markierte (2:2, 79.) musste die Verlängerung über den Sieger der Partie entscheiden. In dieser waren die Frankonia-Kicker stehend K.o., so dass Labes (101.), Grothe (Foulstrafstoß, 104.) und Aniol (115.) noch drei Tor erzielen konnten. „In der Overtime ging bei uns nichts mehr, da waren die Frankfurter deutlich frischer“, so Huppert.

SV Frankonia Wernsdorf: Prominski, Gill, Buske, Salbach, Liedloff, Schmauder, Richter, Telle, Penka, Kapannusch, Milz (82. Räck)