10. Oktober 2021 / 20:26 Uhr

Landespokal: Malchow schlägt angeschlagene Warnemünder

Landespokal: Malchow schlägt angeschlagene Warnemünder

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Paul Telschow (v.) bei der Ballannahme.
MSV-Offensivspieler Paul Telschow (v.), hier in einer früheren Partie gegen den SV Warnemünde. © Johannes Weber
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MSV-Akteur Paul Telschow trifft bei Auswärtssieg vierfach. Trainer Sven Lange wünscht sich Heimspiel für das Achtelfinale.

Verbandsliga-Duell im Landespokal: Der Malchower SV hat am Sonnabend den Einzug ins Achtelfinale geschafft. Beim SV Warnemünde siegte das Team von Coach Sven Lange mit 4:1 (1:0). "Wir wollten unser Spiel ruhig aufbauen, kein Risiko eingehen und von Mann zu Mann spielen. Das hat gut geklappt", so der Trainer.

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Bereits im ersten Durchgang erarbeiteten sich die Gäste mehrere gute Angriffsmöglichkeiten. Die beste Chance verwertete MSV-Offensivmann Paul Telschow und netzte zum 1:0 aus Malchower Sicht ein (37.). Mit der Gäste-Führung ging es in die Pause.

3. Runde Landespokal: SV Warnemünde - Malchower SV 1:4 (0:1)

Philipp Mellmann (r.) spielt einen Rückpass.  Zur Galerie
Philipp Mellmann (r.) spielt einen Rückpass.  ©

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie körperlicher. Mehrere kleinere Fouls bestimmten das Spielgeschehen. Die Malchower kombinierten sich erneut zu mehreren guten Möglichkeiten. Zunächst verpasste es Luca Frehse auf 2:0 zu erhöhen (47.). Nur kurze Zeit später vergab dann auch der eingewechselte Patryck Adamski eine gute Möglichkeit (48.). Im Gegenzug jubelten dann aber die Hausherren. Nach einer Ecke köpfte Hannes Hojenski zum 1:1-Ausgleich ein.

Die Küsten-Kicker wirkten anschließend beflügelt und waren am Drücker. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld, verpasste es SVW-Verteidiger Paul Schröder das Spiel zu drehen. Sein Kopfball sprang an die Latte. "Wir hatten ein paar Phasen, wo wir dran waren. Wenn diese allerdings abgeflacht waren, hat man gemerkt, dass uns wichtige Kräfte im Spielaufbau gefehlt haben, die Ordnung und Ruhe auf dem Platz ausstrahlen", resümierte Warnemündes Trainer Eckerhard Pasch.

Während die SVW-Joker um Danny Koop und Hojenski die Woche über krankheitsbedingt fehlten, mussten die Rostocker zudem auf Stürmer Qutaiba Alsharabi verzichten, der beim 4:1-Erfolg der Warnemünder im Liga-Duell gegen Malchow doppelt traf. "Diese Situation hat Unruhe ins Team gebracht. Die Jungs haben nicht zu ihrer Leistung gefunden", verdeutlichte Pasch.

Stattdessen spielten die Gäste mutig nach vorne. Telschow brachte die Malchower erneut in Führung (76.). Nur eine Minute später war es erneut Telschow, der per Doppelschlag auf 3:1 für den MSV erhöhte. Die Inselstädter besaßen die Oberhand über die Partie. Paul Telschow krönte in der Nachspielzeit mit dem Treffer zum 4:1 noch seine Leistung und markierte einen Viererpack.


"Nach dem Ausgleich haben wir den Kopf oben behalten. Hintenraus haben wir dann absolut verdient gewonnen", sagte Lange und verriet seinen Loswunsch für das Pokal-Achtelfinale: "Solange es nicht der Greifswalder FC ist, ist mir der Gegner egal. Ein Heimspiel wäre allerdings ganz schön."

SVW: Mülling - Schröder, S. Stein, Schäfer, Ahrens, Benduhn, Apitz (46. Hojenski), Krohn (80. Sander), Scheller, Schewe, C. Stein (46. Stein).
MSV: Kühn - Frehse (88. Leonhardt), Bartelt, Mellmann, Buchholz, Telschow, Täge, Grotian, Rath, Quasching, Galow (27. Adamski).
Tore: 0:1 Telschow (37.), 1:1 Hojenski (66.), 1:2, 1:3, 1:4 Telschow (76., 77., 90. +4).
Schiedsrichter: Andreas Streich.
Zuschauer: 85.