11. Juli 2019 / 16:49 Uhr

Landespokal: Oldenburger SV empfängt Favorit 1. FC Phönix Lübeck

Landespokal: Oldenburger SV empfängt Favorit 1. FC Phönix Lübeck

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Beim letzten Aufeinandertreffen deklassierten die Phönixer um Torjäger Marco Pajonk den Oldenburger SV mit 5:0.
Beim letzten Aufeinandertreffen deklassierten die Phönixer um Torjäger Marco Pajonk den Oldenburger SV mit 5:0. © Agentur 54°
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Der OSV geht unter schlechten Vorzeichen in das Duell gegen den Mitaufsteiger. Trainer Florian Albrecht weist daher den "Adlerträgern" die Favoritenrolle zu. Phönix Sportlicher Leiter Frank Salomon will davon aber nichts wissen... 

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Es ist das Hammerspiel im Landespokal-Achtelfinale: Wenn der Oldenburger SV am Samstag um 15 Uhr den Oberliga-Mitaufsteiger 1. FC Phönix Lübeck empfängt (Schauenburger Platz, 15 Uhr), werden Erinnerungen an die vergangene Saison wach.

Da war zum einen das überraschende 4:0 der Oldenburger im Kreispokal gegen den späteren Oberliga-Meister NTSV Strand 08. Viele Strander Spieler wechselten später (erst im Winter, dann im Sommer) zu den Lübeckern. Zum anderen gab es in der Landesliga zum Saisonende einen 5:0-Kantersieg der „Adlerträger“ gegen den späteren Meister aus dem Kreis Ostholstein. „Die Vorzeichen haben sich geändert. Während bei uns mit Björn Wölk und Rico Bork zwei ganz wichtige Leute aufgehört haben, wurde bei den Phönixern ordentlich aufgerüstet“, sagt OSV-Coach Florian „Ebbe“ Albrecht und ergänzt: „Nicht nur in der Liga sind die Lübecker der Favorit.“ Der 34-Jährige hofft auf 300 bis 500 Zuschauer am Schauenburger Platz. Laut Herrenfußballobmann Andreas Brunner wollen sich die Weißen-Blauen gut verkaufen. Und Albrecht verspricht: „Wir werden alles reinwerfen.“ Für die Oldenburger wird es allerdings ein Kaltstart. Der Aufsteiger hat noch kein Testspiel in der laufenden Vorbereitung absolviert.

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Während Moritz Haye und Tom Schmidt (beide private Gründe) fehlen und die Spielberechtigung für Timo Lippmann vom SV Neukirchen noch auf sich warten lässt, ist Danny Cornelius (wurde zum dritten Mal Vater) vorzeitig vor dem brisanten Pokalfight wieder ins Training eingestiegen. „Ich denke, dass Phönix Lübeck mit den ganzen Verpflichtungen einfach haushoher Favorit ist. Doch der Pokal schreibt bekanntlich seine eigenen Geschichten. Wir versuchen mit unseren Waffen dagegenzuhalten“, sagt der OSV-Routinier. Laut Frank Salomon müssen die Gäste einen guten Tag erwischen. „Das 5:0 hat keine Bedeutung mehr. Wir müssen konzentriert zur Sache gehen. Das wird kein Spaziergang“, sagt der Sportliche Leiter der Lübecker.

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Bis auf Marcello Meyer (Urlaub), Nico Fischer (Prüfungen) und Luca Aouci (Handgelenk-OP) können die lübschen „Adlerträger“ aus dem Vollen schöpfen. Erstmals wird es in einem Pflichtspiel Härtefälle im qualitativ breiten Kader geben. „Daran müssen sich alle Spieler gewöhnen. Jeder bekommt seine Chance“, betont Salomon. „Wenn er nicht spielt oder nicht im Kader steht, heißt das nicht gleich, dass der Spieler ausgebootet ist.“ Im Tor wird der ehemalige Todesfelder Matthies Meyer für den immer noch angeschlagenen Ex-Strander Yilmaz Caglar (Aufbautraining) stehen. „Er zeigt sich hochmotiviert und war bislang fehlerfrei in den Testspielen, obwohl ihm die Spielpraxis fehlt“, sagt Salomon. „Er ist noch jung, wird sich weiterentwickeln und genießt unser Vertrauen.“ Der Sieger trifft im Viertelfinale (13., 17., 20. Juli) auf den Gewinner aus der Partie Husumer SV gegen TSB Flensburg.

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