21. Mai 2018 / 09:53 Uhr

Landespokalfinale Nachwuchs: Oranienburger Knirpse verpassen den Pott

Landespokalfinale Nachwuchs: Oranienburger Knirpse verpassen den Pott

Knut Hagedorn
Märkische Allgemeine Zeitung
Jascha Schubert (l.) und Sebastian Jung standen am Sonntag im siegreichen Team des 1. FC Frankfurt im Landespokalfinale der D-Jugend. 
Jascha Schubert (l.) und Sebastian Jung standen am Sonntag im siegreichen Team des 1. FC Frankfurt im Landespokalfinale der D-Jugend.  © Knut Hagedorn
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Landespokalfinale Nachwuchs: Zehn Stunden und fünf Endspiele auf dem Gelände des FC 98 Hennigsdorf. Energie Cottbus als großer Dominator. 

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Zehn Stunden lang regierte am Sonntag König Fußball in Hennigsdorf. Auf dem Gelände des FC 98 wurden in fünf Altersklassen die Landespokalsieger ermittelt. Bei der bestens organisierten Veranstaltung erwiesen sich die Nachwuchsspieler des FC Energie Cottbus als Titelsammler, die drei Endspiele auf Großfeld endeten jeweils mit klaren Sieger für die Cottbuser Sportschüler. Bei den A-Junioren siegte Energie deutlich mit 9:0 gegen die Spielgemeinschaft Wandlitz/Basdorf, bei den B-Junioren hieß es am Ende 6:0 für die Lausitzer gegen den SV Babelsberg 03 und auch bei den C-Junioren gab sich der Energie-Nachwuchs beim 5:0 gegen Stahl Brandenburg keine Blöße.

Das erste Finale bestritten am Sonntagvormittag die E-Junioren, dort siegte vor stimmungsvoller Kulisse der FC Deetz mit 2:0 gegen die SG Großziethen. Das aus interessanteste Finale aus Oberhavel-Sichtweise fand im Bereich der D-Junioren statt, denn dort trafen die Nachwuchskicker des Oranienburger FC Eintracht im Endspiel auf Titelverteidiger 1. FC Frankfurt. Dabei bot der OFC-Nachwuchs dem Favoriten besonders im ersten Spielabschnitt mächtig Paroli. Besonders im Blickpunkt sollten dabei die beiden Torhüter stehen, sowohl Erik Hollmichel auf Seiten der Eintracht wie auch der ehemalige Sachsenhausener Sebastian Jung im Frankfurter Kasten zeigten mehrfach klasse Paraden.

Nach 22 Minuten gingen der 1. FC Frankfurt in Führung, bis dahin hatten beide Mannschaften schon zahlreiche gute Einschussmöglichkeiten. Die Eintracht antwortete prompt auf den Rückstand, Tom Dietrich traf per Freistoß von der Mittellinie. Unmittelbar vor der Halbzeitpause gingen die Frankfurter durch einen verwandelten Neunmeter wider in Führung, gleichzeitig auch der Halbzeitstand. Allerdings hätte es auch gut und gerne 4:4 oder 5:5 stehen können nach turbulenten und ansehnlichen 30 Minuten. Nach dem Seitenwechsel zeigten sich beide Teams zunächst stabiler in der Defensive, die Oranienburger hatten aber die ersten beiden guten Chancen, die jedoch Jung im Frankfurter Kasten jeweils bravourös entschärfte. Dann schlug der Titelverteidiger innerhalb von nur drei Minuten doppelt zu und ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen, 5:2 hieß es schlussendlich für die Frankfurter Sportschüler. 

„In der ersten Halbzeit waren wir sehr gut, nach dem Wechsel sind wir dann aber leider eingebrochen. Gerade unsere Pässe kamen nicht mehr an, sehr schade“, bilanzierte OFC-Trainer Andreas Nagel nach Spielende.

Jubel aus Oberhavel gab es dennoch, denn im Frankfurter Team standen mit Sebastian Jung und dem ehemaligen Mühlenbecker Jascha Schubert zwei Jungs aus Oberhavel. „Ein geiles Gefühl gewonnen zu haben. Im Vorjahr habe ich noch mit Mühlenbeck den Kreispokal gewonnen und nun den Landespokal“, freute sich Schubert, für den die Partie etwas besonderes war, da er noch viele Spieler des Gegners kannte. Auch Jung freute sich über die erfolgreiche Rückkehr: „Es ist immer schön nach Hause zu kommen, viele ehemalige Trainer von mir waren hier. Nun geht es nach Zwickau zu einem Turnier.“

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