12. Juni 2019 / 19:48 Uhr

Lange verletzt: So bekamen die Grizzlys Wolfsburg ihr Schweden-Schnäppchen

Lange verletzt: So bekamen die Grizzlys Wolfsburg ihr Schweden-Schnäppchen

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
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Viel Ausfallzeit in den vergangenen beiden Saisons: Grizzlys-Zugang Alexander Johansson. © Imago Images / Axel Boberg
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Mal wieder ein Schwede für die Grizzlys Wolfsburg! Nach Per-Anton Lundström, Mathias Wikström, Jan-Axel-Alavaara und vor einigen Jahren Daniel Widing hat Wolfsburgs Eishockey-Erstligist  nun Alexander Johansson zu einem Wechsel in die DEL bewogen.

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Johansson kommt - das meldeten die Grizzlys am Mittwoch. Der Mittelstürmer (30) erhielt einen Ein-Jahres-Vertrag und dürfte für die Grizzlys ein Schnäppchen gewesen sein. Denn Färjestads BK Karlstad wollte ihn nicht mehr, hatte den Vertrag aufgelöst, der ihm wohl, so berichtete das Blatt Expressen, noch rund 170.000 Euro eingebracht hätte.

Johansson hatte in den vergangenen beiden Spielzeiten nur 42 Hauptrunden-Partien absolviert. „Er hatte eine Rückenverletzung, erst konservativ behandelt, dann operiert“, so erklärte Grizzlys-Manager Fliegauf die lange Pause des Mittelstürmers. „Aber wir haben ihn beobachtet, es ist alles okay.“ Und: „Ohne die lange Pause hätten wir wohl gar keine Chance gehabt, so einen Spieler zu bekommen.“

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In den vergangenen Play-Offs, in denen der Hauptrunden-Erste im Halbfinale ausschied, war Johansson fit, absolvierte 14 Partien (ein Tor). Ein großer Scorer war der 1,86 Meter große, 90 Kilo schwere Mittelstürmer, der zuletzt als Außen agiert haben soll, nie, hatte seine beste Saison mit den Växjo Lakers 2016/17 (15 Tore, 17 Vorlagen), mit denen er Meister wurde. Fliegauf: „Wir haben ihn allerdings auch nicht fürs Scoring geholt. Nach den beiden kreativen Spielern Olimb und Festerling in der Mitte wollten wir unbedingt noch einen Center, der dem Gegner auch durch seine Spielweise unter die Haut gehen kann“, erläutert Wolfsburgs Manager. Und: „Wir wollten auch unter den Neuen einen Akteur, der ein Leadertyp ist, auch neben dem Eis etwas bewegt und von Außen einwirken kann. So einer ist Johansson.“ Er war in Schweden schon bei den Lakers Vize-Kapitän und bei Färjestads vor seiner Verletzung auch Kapitän gewesen.

Johansson holte sich Infos von Olimb

Laut Fliegauf hatte Johansson auch Angebote aus Schweden, wollte aber mal was Neues probieren: „Er weiß, welche Rolle er hier spielen soll, über unsere Organisation hat er sich auch Infos von Olimb geholt, den er aus Schweden kennt.“

Johansson wird die Nummer 61 bekommen, ist mit Ehefrau Sara verheiratet und hat zwei Kinder (Levi und Juno).

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