26. Februar 2021 / 12:58 Uhr

Laschet: Olympia-Bewerbung an Rhein und Ruhr wird trotz IOC-Abfuhr fortgesetzt – Alternative 2036?

Laschet: Olympia-Bewerbung an Rhein und Ruhr wird trotz IOC-Abfuhr fortgesetzt – Alternative 2036?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet möchte weiter um die Olympischen Spiele 2032 in der Rhein-Ruhr-Region kämpfen.
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet möchte weiter um die Olympischen Spiele 2032 in der Rhein-Ruhr-Region kämpfen. © dpa (Montage)
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Obwohl das Internationale Olympische Komitee das australische Brisbane als Favorit für die Austragung der Olympischen Spiele von 2032 erkoren hat, soll die Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region fortgesetzt werden. Laut Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet werde man sich jedoch mit alternativen Szenarien befassen.

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Die Initiative für eine Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region um die Olympischen Spiele 2032 soll fortgesetzt werden. Das sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Freitag in Düsseldorf nach einer Beratung mit den Oberbürgermeistern der betroffenen Kommunen und der Initiative Rhein-Ruhr-City. Auch eine Bewerbung für 2036 kommt laut Laschet in Betracht.

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„Wir werden weiter kämpfen. Die Rückendeckung der Städte ist weiter da“, sagte Laschet. Zugleich reagierte der Ministerpräsident mit Unverständnis auf die Entscheidung der Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees, die am Mittwoch das australische Brisbane zum bevorzugten Kandidaten für die Ausrichtung der Sommerspiele in elf Jahren erklärt hatte. Damit hat die deutsche Rhein-Ruhr-Initiative kaum noch Chancen.

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„Keine Frage, die Entscheidung des IOC am Mittwoch hat uns überrascht und auch getroffen. Man hat mir erklärt, für das IOC sei Brisbane ein guter Kandidat in unsicheren Zeiten. Ich teile diese Auffassung nicht“, sagte Laschet, der auch Kritik am Deutschen Olympischen Sportbund übte. Der DOSB habe sich nicht in der Lage gesehen, in den Dialog mit dem IOC zu treten. „Das Erstaunliche ist, dass man kein Gespür hat, was sich beim IOC tut.“

Olympia-Bewerbung 100 Jahre nach Nazi-Spielen für Laschet kein Hindernis

Sollte die Bewerbung für 2032 erwartungsgemäß scheitern, käme für Rhein-Ruhr auch eine Kandidatur für die Spiele vier Jahre später in Betracht. „Wir würden uns auf Spiele in den 30er Jahren vorbereiten, das kann 32 sein, das kann 2036 auch sein“, sagte Laschet.

Eine Austragung 100 Jahre nach denen in Berlin unter dem Nazi-Regime sieht Laschet dabei nicht als Hindernis an: „Die Botschaft, die diese Spiele haben, ist auch eine inhaltliche. Die Welt ist eine andere 100 Jahre später als bei den Spielen 1936. Dies zu zeigen, dies sichtbar zu machen, würde bei jeden Spielen in den 30er Jahren passen.“