23. September 2020 / 20:57 Uhr

Last-Minute-Ausgleich für Rathenow! 1. FC Lok Leipzig verschenkt den Sieg

Last-Minute-Ausgleich für Rathenow! 1. FC Lok Leipzig verschenkt den Sieg

Rainer Kelch
Leipziger Volkszeitung
LokRathenow
Der 1. FC Lok Leipzig kann die Führung nicht über die Runden bringen. © Thomas Gorlt
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Am Ende war es zu wenig. Der 1. FC Lokomotive Leipzig kann die spielerische Überlegenheit nicht in einen Sieg ummünzen. Die Probstheidaer spielen gegen Optik Rathenow nur 2:2-Unentschieden.

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Leipzig. Im Vergleich zum Wochenend-Remis gegen den Chemnitzer FC wechselte Lok-Coach Almedin Civa nur auf einer Position: Sascha Pfeffer sollte geschont werden, dafür erhielt Gabriel Boakye die Chance zur Bewährung. Klappte teilweise, denn der pfeilschnelle Flügelstürmer war Loks bester Mann in Halbzeit eins, traf in der 19. Minute aber auch nur den Pfosten. Sinnbildlich für die erste Halbzeit der Blau-Gelben, die das Spiel zwar über weite Strecken dominierten, Ball und Gegner laufen ließen, für die das Tor aber wie vernagelt schien.

Viel effektiver die Rathenower, bei denen Moiomo die erste Möglichkeit gleich zu einem Treffer ummünzte – der Linksaußen hatte sich zunächst an Robert Berger vorbei gemogelt und dann von Strafraumgrenze mit viel Effet ins rechte Eck eingenetzt. Und auch Pfeffer musste viel früher ran als gedacht – nach der Verletzung von Damir Mehmedovic wurde der Routinier aufs Feld geschickt.

DURCHKLICKEN: Bilder zum 2:2 in Rathenow

Kein Sieg in der Fremde für den 1. FC Lok Leipzig. Bei den Optikern in Rathenow muss die Civa-Elf erneut spät den Ausgleich hinnehmen und reist mit einem 2:2 zurück in die Messestadt. Zur Galerie
Kein Sieg in der Fremde für den 1. FC Lok Leipzig. Bei den Optikern in Rathenow muss die Civa-Elf erneut spät den Ausgleich hinnehmen und reist mit einem 2:2 zurück in die Messestadt. © Thomas Gorlt

In der zweiten Halbzeit setzte Lok dann alles auf eine Karte, drückte mit Mann und Maus aufs Rathenower Tor und wurde zunächst belohnt. Zuerst war es Djamal Ziane, der den Ball per Kopf nach einer Berger-Flanke aus Nahdistanz ins Tor wuchtete. Wenig später war es Pfeffer, der eigentlich geschont werden sollte, der ins Tor köpfte. Danach wollte Lok den dritten Treffer, wechselte Civa mit Tom Nattermann einen zusätzlichen Stürmer ein, aber kurz vor Schluss traf Will nach Tasche-Klops zum Ausgleich.