16. November 2019 / 15:18 Uhr

Last-Minute-K.O.! FC Eilenburgs Bunge wirft Chemie Leipzig aus dem Pokal

Last-Minute-K.O.! FC Eilenburgs Bunge wirft Chemie Leipzig aus dem Pokal

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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Durch einen Last-Minute-Treffer der Eilenburger scheidet Chemie Leipzig aus dem Sachsenpokal aus. © Thomas Jentzsch
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Die Zuschauer sahen über 90 Minuten eine ausgeglichene Partie. Am Ende war es der Lucky Punch des Oberligisten, der die Partie entscheidet.

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Vor dem Spiel hatte FC Eilenburgs Coach Knaupel angekündigt "mit Leidenschaft und Kontern" gegen das Spiel von Chemie Leipzig dagegen zuhalten. Und die Spieler ließen den Worten des Trainers Taten folgen, obwohl der Oberligist mit Toni Majetschak, Adam Fielder und Benjamin Luis auf drei Leistungsträger verzichten musste. Auf Seiten der Chemiker fehlte das Sturmduo um Tommy Kind und Tomas Petracek.

Ausgeglichene erste Halbzeit

In der Anfangsphase bekamen die Zuschauer im Ilburg-Stadion eine Partie auf Augenhöhe zu sehen: Die BSG verliert den Ball und holt sich ihn prompt wieder. Die erste nennenswerte Aktion hatten die blau gekleideten Gastgeber: Luis versucht sein Glück aus der zweiten Reihe, der Ball wird jedoch zur Ecke abgeblockt - der Eckstoß bringt nichts ein (15.). Kurz danach geht ein Freistoß aus rund 18 Metern links am Gehäuse von Chemie-Torwart Bellot vorbei (15.). In der 20. Minute zappelt der Ball nach einer Chemie-Ecke im Netz. Der Treffer von Bury wurde allerdings auf Grund eines Foulspiels nicht gegeben.

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Bunge entscheidet die Partie: Der FC Eilenburg wirft Regionalligist Chemie Leipzig aus dem Sachsenpokal und gewinnt mit einem Treffer kurz vor Schluss mit 1:0. Zur Galerie
Bunge entscheidet die Partie: Der FC Eilenburg wirft Regionalligist Chemie Leipzig aus dem Sachsenpokal und gewinnt mit einem Treffer kurz vor Schluss mit 1:0. ©
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Kurz darauf rennt Eilenburgs Kummer frei aus gegnerische Tor zu, wird im letzten Moment aber von einem Chemiker abgedrängt (27.). Kurz vor der Halbzeit hatten die mitgereisten Fans der BSG noch einmal Schweißperlen auf der Stirn: Luis taucht frei vor Bellot auf - dieser ist aber hellwach, zudem lag eine Abseitsposition vor (39.) Nach 45 Minuten und einem 0:0-Halbzeitstand haben die Trainer Jagatic und Knaupel eine intensive und ausgeglichene Hälfte gesehen.

Lucky Punch entscheidet Partie

Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit werden vor allem von den Gästen aus Leipzig bestimmt, die Eilenburger kommen lediglich zu Entlastungsagriffen. Bury versucht in den Strafraum einzudringen, ehe ein Eilenburger Bein dies verhindert (55.). In Minute 62 befreit sich der FCE: Bunge probiert es mit einem kräftigen Schuss von außerhalb des Strafraums, aber Bellot reißt die Hände hoch und klärt zur Ecke, die aber nichts einbringt (62.). Nur fünf Minuten später reagiert der Chemie-Keeper erneut glänzend und pariert einen Luis-Schuss gerade noch mit einer Hand.

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In der Schlussphase kommt es in beiden Strafräumen noch zu spektakulären Szenen - erst vergibt Bury aus nächster Nähe am glänzend reagierenden Naumann (85.), dann verlangt das Heimteam nach einem angeblichen Foul im Strafraum einen Strafstoß, der Pfiff bleibt jedoch aus. Alles sieht nach Verlängerung aus, ehe der FC Eilenburg in der 91. Minute noch zu einem Angriff kommt und trifft: Bunge zieht von der Strafraumgrenze ab ins lange Eck und überwindet Bellot. Knapp zwei der vier angezeigten Nachspielminuten blieben den Chemikern noch, doch sie konnten keinen Stich mehr setzen. Im Viertelfinale des Sachsenpokal treffen die Nordsachsen nun auf Neustadt/Spree. Für Chemie geht es in der Liga am 24. November mit der Partie beim Berliner AK weiter. Georg Faur

FC Eilenburg: Naumann - Sauer, Trogrlic, Bär, Vogel - Heidel, Vetterlein - Kummer (83. Münch), Bartlog (58. Funken) - E. Luis, Bunge

Chemie: Bellot - Wajer, Karau, Boltze (79. Schubert), B. Schmidt - F. Schmidt (64. Ibisevic), Wendschuch, Nikolajewski (70. Kirstein), Heinze, Bury - Keßler

Tor: 1:0 Bunge (90. +1).

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