26. März 2018 / 13:31 Uhr

Last-Minute-Niederlage für Wiker SV

Last-Minute-Niederlage für Wiker SV

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der überragende Steiner Dennis Lühr (re.) setzt sich in einem rassigen Zweikampf gegen Wiks Mannschaftskapitän Ove Sass durch.
Der überragende Steiner Dennis Lühr (re.) setzt sich in einem rassigen Zweikampf gegen Wiks Mannschaftskapitän Ove Sass durch. © Andrè Haase
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Fußball-Verbandsliga Ost: Nach 1:2 in Stein wird Luft für Auberg-Elf dünner – Eidertal und Kronshagen souverän

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Beim ersten kompletten Spieltag der Fußball-Verbandsliga Ost seit Ende Oktober 2017 ließ die SpVg Eidertal Molfsee nichts anbrennen und verteidigte mit einem 5:0 gegen den Preetzer TSV ihre Spitzenposition. „Reif für die Insel“ war der TSV Kronshagen: Er gewann bei der SG Insel Fehmarn mit 5:1 und ist neuer Tabellenzweiter, da Eutin 08 II sich gegen den SVE Comet Kiel beim 0:1 einen Ausrutscher leistete. Im Tabellenkeller wird für den Last-Minute-Verlierer Wiker SV (1:2 beim TSV Stein) die Luft dünner, da der TSV Malente (6:0 gegen den VfL Schwartbuck) den Abstand zu den Wikern vergrößerte.

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TSV Stein – Wiker SV 2:1

Von einem schmeichelhaften Sieg sprach TSVS-Spielertrainer Kristof Schneider unmittelbar nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Björn Gustke. „Hauptsache drei Punkte geholt, wobei die Wik locker einen Punkt verdient gehabt hätte“, so Schneider. Der TSV ging bereits in der 12. Minute durch einen schönen Treffer von Jan Borchert in Führung. In der Folgezeit versäumten es die Schneider-Schützling allerdings, den Sack frühzeitig zuzumachen. Die Wiker glichen mit dem Halbzeitpfiff durch Steven Weber aus und waren fortan in Halbzeit zwei das spielbestimmende Team. TSV-Keeper Jan-Hendrik Andre rückte in den Mittelpunkt und hielt sein Team mit spektakulären Paraden gegen Jan Patrick Siegel (50., 58.) und Ove Sass (66.) im Spiel. TSV-Mittelfeldmotor Dennis Lühr avancierte mit seinem Treffer in der Schlussminute zum Matchwinner, als er einen Konter der Platzherren erfolgreich abschließen konnte.

TSV Malente – VfL Schwartbuck 6:0

Der VfL kam beim TSV Malente mächtig unter die Räder. Die in allen Belangen überlegenen Gastgeber gingen frühzeitig durch Fabian Riemann (8.) in Führung. Von diesem Schock erholten sich die Schwartbucker in der Folgezeit nicht. TSV-Torjäger Constantin Pyriki läutete mit dem 2:0 in der 17. Minute die hohe Schlappe ein. „Danach fielen die Tore wie reife Früchte. Die Verbandsliga bleibt also weiterhin ein großes Abenteuer für uns, aber wir stecken den Kopf natürlich nicht in den Sand“, so VfL-Co-Trainer Michael Reinke unmittelbar nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Maximilian Ulverich.

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Eutin 08 II – SVE Comet Kiel 0:1

Einen Rückrundenauftakt nach Maß feierten die Kieler, die beim Tabellenzweiten glücklich gewannen. Gegen die spielstärkeren Eutiner verließ sich Comet ganz auf die Kampfkraft und konterte nur gelegentlich. Nach einem Kieler Eckball von Melvin Tombul, den Finn Hanke mit dem Kopf ins Zentrum beförderte, war Semih Aydemir zur Stelle und drückte den Ball zum Tor des Tages über die Linie (13.). „Hart erkämpfte drei Punkte, aber verdient. Wir waren heißer, bissiger und haben nur wenig zugelassen“, meinte SVE-Trainer Mark Hungerecker, dessen Mannschaft bei einem Freistoß von Florian Schumacher (25.), den Martin Hering um den Pfosten lenkte, und einem Lattentreffer von Lukas Schultz (65.) Glück hatte.

SG Insel Fehmarn – TSV Kronshagen 1:5

Von der Oberliga bis zur Kreisliga: Das sind die Top-Torjäger in der Region (Stand: 28. Mai 2018):

OBERLIGA – Seit Jahren ist er ein absoluter Erfolgsgarant für den NTSV Strand 08: Marco Pajonk (li.). Und auch in dieser Saison ist er mit 35 Treffern der erfolgreichste Torschütze der Liga.  Zur Galerie
OBERLIGA – Seit Jahren ist er ein absoluter Erfolgsgarant für den NTSV Strand 08: Marco Pajonk (li.). Und auch in dieser Saison ist er mit 35 Treffern der erfolgreichste Torschütze der Liga.  ©

Im ersten Durchgang taten sich die Kronshagener trotz ihrer frühen Führung (Malte Andres/10.) noch schwer, kassierten durch Fabian Plöger schnell den Ausgleich (11.) und ermöglichten den Platzherren weitere Chancen. „Wir kamen nicht in die Zweikämpfe und spielten ideenlos“, war TSVK-Coach Nadeem Hussain zur Halbzeit nicht zufrieden. Das sollte sich schlagartig ändern, nachdem Jonas Beese blitzschnell nach dem Wiederanpfiff sein Team mit 2:1 (46.) nach vorne brachte. „Deutlich wacher gewesen und beweglicher agiert in Halbzeit zwei“, attestierte Nadeem Hussain seiner Elf einen „Hallo-Wach-Effekt“, der zu weiteren Toren durch Philipp Bahr (66.), Simon Pals (70.) und erneut Malte Andres (76.) führte.