05. September 2021 / 20:59 Uhr

Last-Minute-Wahnsinn! Erst Jubel beim MTV Isenbüttel, dann Ernüchterung

Last-Minute-Wahnsinn! Erst Jubel beim MTV Isenbüttel, dann Ernüchterung

Josefine Biallas
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Unentschieden: Der MTV Isenbüttel (in Orange) spielte 2:2 in Hainberg.
Unentschieden: Der MTV Isenbüttel (in Orange) spielte 2:2 in Hainberg. © Foto: Lea Behrens
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Der MTV Isenbüttel musste sich mit einem 2:2 beim SC Hainberg abfinden, dabei hatte die Mannschaft von Trainer Rouven Lütke kurz vor Schluss noch Grund zu jubeln.

Im Kellerduell der Fußball-Landesliga musste am Sonntag bei schwierigen Platzverhältnissen der MTV Isenbüttel beim SC Hainberg ran - die Gäste mussten sich mit einem späten 2:2 (1:1) begnügen. Dabei hatte es das Team von Trainer Rouven Lütke kurz vorm Abpfiff noch Grund zu jubeln gehabt. „Es war eine Achterbahnfahrt“, beschrieb der MTV-Coach.

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Dabei ging's für Isenbüttel gar nicht gut los, bereits nach 20 Minuten flog Tim Wiesner nach einem Foul mit glatt Rot vom Feld. Kurz danach dann das erste Gegentor für den MTV. „Das Spiel wurde nach der Roten Karte unruhig“, beschrieb Lütke. Nach einem überflüssigen Ballverlust am Sechzener, war der Weg auf das MTV-Tor nach etwa einer halben Stunde frei, Paavo Gundlach traf zum 1:0.

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Kurz vor der Halbzeitpause kamen die Gäste dann doch noch zum Ausgleich. Ein stark geschossener Freistoß von halbrechts durch Mikail Altmis brachte in der 44. Minute das 1:1 - so ging es in die Kabine. „Die Flügelspieler Mikail Altmis und Jan Helms haben im Zusammenspiel gut funktioniert, sie waren an beiden Toren beteiligt“, lobte Lütke.

Nach dem Seitenwechsel drängte Isenbüttel auf die Führung, ließ seine Chancen aber liegen. "Weil der Platz so schmal war, haben beide Mannschaften viel mit hohen Bällen agiert, was schönen Fußball eigentlich unmöglich machte“, so Lütke. Kurz vor Schluss bekam der MTV nach einem Foul an Jan Helms einen Strafstoß zugesprochen - Altmis behielt die Nerven und traf.

Die Partie schien durch - doch dann gaben die Gäste die drei Punkte doch noch aus der Hand. In der vierten Minute gab's erneut Elfmeter, diesmal für Hainberg. Nick Fiedler nutzte seine Chance und verwandelte zum 2:2-Endstand. „Den Punkt nehmen wir natürlich gerne mit, aber ein 1:1 hätte das Spiel besser wiedergegeben. Nachdem wir nur noch zu zehnt auf dem Platz waren, haben wir sogar eine bessere Leistung gezeigt. Ich bin zufrieden mit einer soliden Mannschaftsleistung“, resümierte Lütke.

Isenbüttel: Rang – Bartsch, Purschke, Guelabi, Jaesch – T. Gökkus, Raguse – Helms, Schreiner, Altmis – Sening.


Tore: 1:0 (30.) Gundlach, 1:1 (44.) Altmis, 1:2 (90.+1) Altmis, 2:2 (90.+4) Fiedler.

Rot: Wiesner (Isenbüttel/20.)