10. März 2019 / 15:02 Uhr

Laszlo Kovacs trifft bei irrem Torspektakel viermal für Eintracht Glindow

Laszlo Kovacs trifft bei irrem Torspektakel viermal für Eintracht Glindow

Stephan Henke
Märkische Allgemeine Zeitung
Glindows Laszlo Kovacs (r.) im Luftduell.
Laszlo Kovacs traf für Eintracht Glindow viermal gegen Grün-Weiß Golm (Archivbild). © Benjamin Feller
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Landesklasse West: Gastgeber Eintracht Glindow gewinnt trotz Zwei-Tore-Rückstand mit 5:4 gegen Grün-Weiß Golm.

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Landesklasse West: Eintracht Glindow - Grün-Weiß Golm 5:4 (1:2). Tore: 0:1 Dennis Jüngling (22./Eigentor), 1:1 Laszlo Kovacs (26.), 1:2 Mathias Vogel (42.), 1:3 Ludwig Hakenbeck (55./Elfmeter), 2:3 Benjamin Kasper (61.), 3:3, 4:3, 5:3 Laszlo Kovacs (71., 82., 85.), 5:4 Jan Großer (87.).

Den Zuschauern in Glindow wurden am Sonnabend jede Menge Tore und ein irrer Spielverlauf geboten - aber offenbar kein schöner Fußball, so sah es zumindest Gastgeber-Trainer Edgar Hecht. "Es war trotz des Sieges ein unfassbar schlechtes Spiel von uns. Bis zur 55. Minute waren quasi ohne Körperspannung, Gegenwehr, Einsatz, Zweikämpfe, Willen und Engagement auf dem Platz", sagte Hecht nach dem 5:4 (1:3)-Spektakel.

Zwei unterschiedliche Halbzeiten sah auch Golm-Trainer Robert Stielow, dessen Team durch ein Eigentor von Glindows Dennis Jüngling in der 22. Minute in Führung ging. "Gerade in der ersten Halbzeit zeigten wir eine Reaktion. Im Vergleich zu den letzten beiden Spielen waren wir mutiger und etwas besser im Spiel. Die Jungs wollten etwas zeigen, dass hat man gemerkt. Daher auch eine nicht unverdiente Führung", sagte Stielow. Doch kurz nach der Führung glich Laszlo Kovacs für die Gastgeber aus - es sollte nicht sein letzter Treffer in diesem Spiel bleiben.

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Zunächst gingen die Gäste aber noch vor der Pause wieder in Führung, dieses Mal war Mathias Vogel (42.) erfolgreich. Golm-Kapitän Ludwig Hakenbeck baute diese Führung per Elfmeter (55.) sogar noch aus, der Auswärtssieg schien in diesem Moment zum Greifen nahe. "Nach dem 1:3 waren wir dann aber die Eintracht, die in den letzten Jahren kaum ein Heimspiel verloren hat! Und wir haben einen Kovacs, dem, wenn er aufs Tor schoss, alles gelang", sagte Hecht.

Denn der Angreifer legte nach seinem ersten Treffer in Halbzeit eins noch einen Hattrick innerhalb von 14 Minuten nach, nachdem Benjamin Kasper (61.) schon verkürzt hatte. Das 5:3 erzielte Kovacs per direktem Freistoß fast von der Eckfahne. "Glindow gewinnt im Zentrum viele Bälle und Kovacs schießt aus allen Lagen ein Tor nach dem anderen. Es reichen halt keine guten 45 Minuten wenn man in der zweiten Halbzeit vier Tore kassiert", sagte Golm-Coach Stielow.

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Der versuchte der bitteren 4:5-Niederlage noch etwas Positives abzugewinnen. "Dennoch können wir auf heute aufbauen. In kleinen Ansätzen haben wir, gerade in der ersten Halbzeit, endlich wieder Fußball gespielt", meinte Stielow. Sein Gegenüber Hecht sprach von einem "glücklichen Sieg gegen biedere Gäste", die er als "gut organisiert" bezeichnete.

Eintracht Glindow: Geske - Schauksdat (46. Lukas), Seidel (60. Kobold), Lohse, Jüngling - Bodenstab, Plöhn - Simon (15. Hermsdorf), Kasper, Stodolny - Kovacs

Grün-Weiß Golm: Eger - Blum, Hakenbeck, Großer, Wäschke - Schröder, Vogel, Mantei - Herz (76. Lukasson), Weiser, Hupka (76. Weschta).

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