12. April 2021 / 17:04 Uhr

Lauf-Challenge der U14 des RSV Eintracht: Road to Wembley

Lauf-Challenge der U14 des RSV Eintracht: Road to Wembley

Dennis Walter
SPORTBUZZER-Nutzer
RSV-Spieler Ruben Rothämel lief seine Kilometer meist am Heiliger See in Potsdam. USER-BEITRAG
RSV-Spieler Ruben Rothämel lief seine Kilometer meist am "Heiliger See" in Potsdam. © Privat
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C-Junioren-Landesklasse Nord/West: Die U14–Jungs des RSV Eintracht laufen bis zum Wembley-Stadion nach London.

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Nachdem vor den Osterferien die Notbremse aufgrund der hohen Inzidenzwerte gezogen wurde und damit das Mannschaftstraining wieder untersagt war, hieß es für die U14 des RSV Eintracht wieder: Individuelles Training zu Hause. Um einen anderen Reiz über Ostern zu schaffen, erhielten die Spieler die Aufgabe, innerhalb von 13 Tagen gemeinsam als Mannschaft zum Wembley-Stadion zu laufen oder mit dem Rad zu fahren.

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Das legendäre Stadion, welches im Londoner Stadtteil Brent liegt, ist genau 1103 Kilometer von der Heinrich-Zille-Straße, wo die Heimspielstätte des RSV liegt, entfernt. So ging es innerhalb der 13 Tage mit dem Fahrrad und zu Fuß quer durch Deutschland (Hannover, Wuppertal, Düsseldorf), kurz durch die Niederlande (Sittard), Belgien (Löwen, Brüssel, Gent), entlang der französischen Küste (Calais) über die Straße von Dover auf die Insel in den Londoner Nord-Westen.

In Bildern: C-Junioren vom RSV Eintracht siegen nach Blitzstart gegen den 1. FFC Turbine Potsdam.

<b>RSV Eintracht 1949 II - 1.FFC Turbine Potsdam 5:1 (4:1).</b> Tore: 1:0 Noah Fynn Retzlaff (5.), 2:0 Theo Wartmann (11.), 3:0 Noah Fynn Retzlaff (12.), 4:0 Noah Fynn Retzlaff (15.), 4:1 Jolien Franeck (24.), 5:1 Kristoffer Danders (59.). Zur Galerie
RSV Eintracht 1949 II - 1.FFC Turbine Potsdam 5:1 (4:1). Tore: 1:0 Noah Fynn Retzlaff (5.), 2:0 Theo Wartmann (11.), 3:0 Noah Fynn Retzlaff (12.), 4:0 Noah Fynn Retzlaff (15.), 4:1 Jolien Franeck (24.), 5:1 Kristoffer Danders (59.). © Kevin Päplow

Mit im Gepäck waren ein paar nützliche Informationen über den Bau des Stadions, Veranstaltungen, historische Ereignisse und den Londoner Fußball allgemein. Dabei wurden die gefahrenen und gelaufenen Kilometer der Jungs zusammengezählt. Am letzten Tag wurde das ersehnte Ziel dann endlich erreicht und es wurden sogar einige Kilometer mehr gelaufen/gefahren. Und das trotz des unangenehmen Wetters in den letzten Tagen und der Osterfeiertage.

„Wir sind mit der Beteiligung der Jungs und dem erreichten Ziel absolut zufrieden. Einige Jungs haben uns auch positiv überrascht, das freut uns sehr!“, sagte Trainer Dennis Walter. Zur Belohnung gibt es dann eine ordentliche Portion Eis. Nun hoffen Spieler und Trainer, dass die Geschichte gemeinsam auf dem Platz, im Training, weitererzählt werden kann, mit zahlreichen Spielformen und Erlebnissen mit dem Ball.