19. November 2020 / 12:58 Uhr

Laufchallenge: Northeimer Handballer und Fußballer liegen nur drei Kilometer auseinander

Laufchallenge: Northeimer Handballer und Fußballer liegen nur drei Kilometer auseinander

Kathrin Lienig
Göttinger Tageblatt
Handballer und Fußballer treten zum Laufduell gegeneinander an.
Handballer und Fußballer treten zum Laufduell gegeneinander an. © imago images
Anzeige

Wer macht mehr Kilometer? Die Handballer des Northeimer HC und die Fußballer des FC Eintracht liefern sich den gesamten November über ein Laufduell. Zur Halbzeit lagen beide Klubs nur drei Kilometer auseinander.

Anzeige

Während des ersten Corona-Lockdowns hatten die Fußballer von Eintracht Northeim und die Handballer des Northeimer HC zeitweise gemeinsame Sache gemacht, als sich im Gustav-Wegener-Stadion immer einmal wieder gelbe Trikots der Hallensportler unter die roten der Oberliga-Fußballer gemischt hatte. Beide Vereine hatten die Freiluft-Sportstätte genutzt. Jetzt, in der zweiten Lockdown-Phase, treten die Klubs gegeneinander an und liefern sich ein Laufduell.

Anzeige

Die beiden Northeimer Vereine liefern sich seit Anfang November ein Kopf-an-Kopf-Rennen, zur Halbzeit am vergangenen Montag führte der NHC nur knapp mit gerade einmal drei Kilometern Vorsprung. Die Fußballer hatten bis dahin 2457 Kilometer auf ihrem „Tacho“ stehen, 2460 waren es bei den Handballern. „Wir freuen uns über diese starke Teilnahme aller Aktiven und denken, da geht noch mehr! Also raus aus den Pantoffeln und rein in die Laufschuhe!“, hieß es in einem Facebook-Post des NHC.

Nachwuchsspieler joggen auf den Brocken

Dass man nicht nur langweilig durch den Wald rennen müsse, habe ein dynamisches Quartett aus der Handball-D-Jugend gezeigt: „Ollo, Ronny, Kjell und Felix haben die freie Heimspielzeit genutzt und sind auf den Brocken gejoggt“, berichteten die Handballer von ihren aktiven Jugendspielern.

Mehr vom Sport in der Region

Noch bis Ende des Monats können Kilometer gemacht werden. Eintracht-Vorstandsmitglied Moritz Braukmüller ist zuversichtlich, dass „seine“ Fußballer den Rückstand noch aufholen werden. „Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zu den Handballern, tauschen uns untereinander aus. Der NHC ist kurz nach der Unterbrechung des Trainingsbetriebs mit dieser Idee der Laufchallenge auf uns zugekommen. Das war für uns eine willkommene Aktion“, sagt Braukmüller. Er würde am Ende notfalls auch noch die Schuhe anziehen und laufen, falls noch Kilometer fehlen. „Auch wenn ich dann wahrscheinlich wahnsinnigen Muskelkater hätte.“