04. September 2019 / 10:00 Uhr

Laura de Zwart liebäugelt mit einem Stammplatz beim Dresdner SC

Laura de Zwart liebäugelt mit einem Stammplatz beim Dresdner SC

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Laura de Zwart wurde am Dienstag den Dresdner Pressevertretern etwas näher vorgestellt.
Laura de Zwart wurde am Dienstag den Dresdner Pressevertretern etwas näher vorgestellt. © Matthias Rietschel
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Neue Mittelblockerin aus den Niederlanden möchte sich beim Volleyball-Bundesligisten durchsetzen.

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Dresden. Wenn Laura de Zwart in Dresden durch die Straßen schlendert, zieht die blonde junge Frau die Blicke auf sich. Die Niederländerin überragt mit ihren 1,98 m die meisten ihrer Mitmenschen. Auffallen möchte die 20-Jährige aber vor allem durch ihr sportliches Können. Die talentierte Mittelblockerin hat für zwei Jahre bei den DSC-Volleyballerinnen unterschrieben.

„Ihre Körpergröße war einer der ausschlaggebenden Punkte für ihre Verpflichtung“, sagt DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann. Laura de Zwart wiederum hatte von Anfang an ein gutes Gefühl beim Angebot aus Elbflorenz. Zum einen, weil sie von einigen ihrer Nationalmannschaftskolleginnen wie Myrthe Schoot oder Robin de Kruijf nur positive Dinge über den DSC gehört hatte. Zum anderen, weil es Trainer Alexander Waibl gleich mit einer überraschenden Frage am Telefon verstand, eventuelle Zweifel zu beseitigen. „Ich war vor dem Telefongespräch supernervös. Doch er fragte mich als erstes, was denn meine Lieblingsmusik sei. Das fühlte sich gleich sehr familiär an“, erzählt die aus Gorinchem in Südholland stammende Athletin, die dieses Gefühl wenig später bei ihrem ersten Besuch in Sachsen bestätigt fand.

„Ich war mit meinem Vater in Dresden. Alle waren sehr aufgeschlossen und ich fühlte mich willkommen. Die Stadt ist wunderschön, hat viel Kultur und eine interessante Architektur. Und natürlich weiß ich, dass die Bundesliga zu den besten Ligen in Europa gehört. Dieses Gesamtpaket hat mir die Entscheidung leicht gemacht“, meint sie lächelnd.

Ambitionierte de Zwart will sich weiterentwickeln

Auf ihre Körpergröße ist Laura de Zwart stolz, auch wenn es im Alltag nicht nur Vorteile bringt: „Als Volleyballerin bin ich froh darüber und die Größe macht mich zu dem Menschen, der ich bin. Natürlich ist es manchmal schwierig in kleinen Autos, bei niedrigen Türen oder auch die Suche nach Klamotten wird zur Herausforderung“, gibt sie zu.

Das gute Gefühl bezieht sich nach vier Wochen Vorbereitung auch aufs Sportliche: „Es waren sehr intensive Trainingseinheiten, aber man sieht schon Entwicklungen, wir haben viel gelernt bisher.“ Angesprochen auf ihre Ziele, macht die ehrgeizige Holländerin klare Ansagen: „Ich möchte mich als Person weiterentwickeln, viele Spielanteile bekommen und am Ende der Saison mir einen Stammplatz erarbeitet haben.“ Den Konkurrenzkampf mit Jung-Nationalspielerin Camilla Weitzel und Ivana Mrdak nimmt sie gern an. Mit ihrer Musik-Vorliebe Hip-Hop und Rap konnte sie übrigens ihrerseits Alexander Waibl überraschen.

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