08. September 2020 / 21:20 Uhr

Überraschung bei US Open: Laura Siegemund zieht mit Russin Vera Swonarewa ins Doppel-Finale ein

Überraschung bei US Open: Laura Siegemund zieht mit Russin Vera Swonarewa ins Doppel-Finale ein

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Laura Siegemund steht mit der Russin Vera Swonarewa im Doppel-Finale der US Open.
Laura Siegemund steht mit der Russin Vera Swonarewa im Doppel-Finale der US Open. © imago images/ZUMA Wire/Prange
Anzeige

Laura Siegemund steht mit ihrer russischen Partnerin Vera Swonarewa überraschend im Doppel-Finale der US Open der Tennis-Profis. Das Duo setzte sich am Dienstag im Halbfinale gegen die russische Paarung Anna Blinkowa und Veronika Kudermetowa durch.

Anzeige

Mit dem Finaleinzug im Doppel hat die deutsche Tennisspielerin Laura Siegemund für eine große Überraschung bei den US Open gesorgt. Die 32 Jahre alte Fed-Cup-Spielerin gewann das Halbfinale am Dienstag in New York mit ihrer russischen Doppelpartnerin Vera Swonarewa 5:7, 6:3, 7:5 gegen die russische Paarung Anna Blinkowa und Veronika Kudermetowa.

Anzeige

Siegemund/Swonarewa auf den Spuren von Krawietz/Mies

Im Finale am Freitag treffen Siegemund und Swonarewa auf Asia Muhammad/Taylor Townsend aus den USA oder auf das an drei gesetzte amerikanisch-chinesische Duo Nicole Melichar/Xu Yifan. Siegemund und Swonarewa sind nicht gesetzt. Die 36 Jahre alte Russin stand 2010 zweimal in einem Grand-Slam-Endspiel im Einzel. Im Doppel gewann sie 2012 die Australian Open und 2006 die US Open.

Mehr vom SPORTBUZZER

Im Einzel des ersten Grand-Slam-Turniers nach der Coronavirus-Pause war Siegemund in der ersten Runde ausgeschieden. Siegemund und Swonarewa könnten nun für den nächsten Coup eines deutschen Doppels bei einem Grand-Slam-Turnier sorgen. Im vergangenen Jahr hatten bei den Männern Kevin Krawietz und Andreas Mies sensationell die French Open in Paris gewonnen und sich dabei im Finale gegen ein französisches Duo mit 6:2, 7:6 durchgesetzt. Die US Open haben abseits des sportlichen Geschehens vor allem durch die Disqualifikation des serbischen Weltranglistenersten Novak Djokovic im Männer-Einzel für Schlagzeilen gesorgt. Djokovic hatte mit einem weggeschlagenen Ball unabsichtlich eine Linienrichterin abgeschossen und war daher von Oberschiedsrichter Sören Friemel ausgeschlossen worden.