09. Oktober 2019 / 10:03 Uhr

Lausitzer Füchse: Endlich ein Sieg nach zwei Niederlagen in der DEL 2

Lausitzer Füchse: Endlich ein Sieg nach zwei Niederlagen in der DEL 2

DNN
Dresdner Neueste Nachrichten
 Mac Carruth (verdeckt), der Golie der Füchse, stand in den vergangenen Spielen in der DEL2 unter Dauerbeschuss.
Mac Carruth (verdeckt), der Golie der Füchse, stand in den vergangenen Spielen in der DEL2 unter Dauerbeschuss. © imago images/Peter Kolb
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Die Eishockey-Cracks aus der Lausitz können nach ihrer englischen Woche nur eine durchwachsene Bilanz ziehen.

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Weißwasser. Mit einem Sieg haben die Lausitzer Füchse die englische Woche in der DEL2 beendet. Nach zuvor zwei knappen Niederlagen daheim gegen den EV Landshut (4:5 nach Verlängerung) und in Ravensburg (5:6 nach Penaltyschießen) bezwangen die Weißwasseraner am Sonntag die Bietigheim Steelers mit 3:2. „So komisch kann Eishockey sein. Wir hatten Spiele mit viel Puckbesitz und haben verloren. Diesmal hatten wir die Scheibe nicht so oft und gewonnen“, resümierte EHC-Trainer Corey Neilson, der sehr froh war, endlich wieder drei Zähler eingefahren zu haben.

Dabei hätten seine Schützlinge schon in Ravensburg als Sieger vom Eis fahren müssen. Nach zwei Dritteln führten die Blau-Gelben mit 4:1 und hatten Gegner und Match im Griff. Dann aber agierte man zu sorglos und undiszipliniert, gestatteten den Towerstars zwei schnelle Treffer und geriet mächtig ins Schwimmen. Zwei Akteure drückten dem Geschehen maßgeblich den Stempel auf: EVR-Stürmer Rob Flick erzielte die ersten vier Tore der Oberschwaben und verwandelte auch einen Penalty. Füchse-Goalie Mac Carruth erwischte dagegen einen gebrauchten Tag und wurde dreimal durch die Beine bezwungen. Das 5:5 fiel per Schüsschen aus großer Entfernung und bei freier Sicht.

Lausitzer Goalie unter Dauerbeschuss

Zur Wahrheit der bisherigen Saisonleistungen der Ostsachsen gehört aber auch, dass der Defensivverbund noch nicht wirklich funktioniert. Keine Mannschaft der DEL2 hat bisher mehr Torschüsse zugelassen, als die Weißwasseraner. Im Schnitt fast 42-mal pro Spiel konnten die EHC-Gegner den Schlussmann der Oberlausitzer unter Beschuss nehmen. „Das stört mich nicht. So bleibe ich immer auf Betriebstemperatur. Und die große Mehrzahl der Versuche kam ja aus eher ungefährlichen Zonen. Da muss ich dann da sein“, reagierte der Füchse-Hüter gelassen.

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Ganz so entspannt war die Zeit nach dem Match in Ravensburg für Mac Carruth dann offenbar doch nicht. Denn der Amerikaner entschied sich zu einem Psycho-Trick und lief gegen Bietigheim mit jungfräulichen Torwartmatratzen auf. Erneut gestatteten seine Vorderleute dem Kontrahenten viel. Das Torschussverhältnis lautete am Ende 50:27 pro Steelers. Ein ganz starker Carruth, ein gutes Überzahlspiel mit zwei Treffern und leidenschaftliches Penaltykilling – unter anderem überstanden die Lausitzer fast komplette zwei Minuten mit drei gegen sechs Feldspielern – machten am Ende den Unterschied. Verteidiger Oliver Granz zog ein ganz trockenes Fazit: „Vorne hatten wir heute nicht so viel Scheibenglück. Dafür aber hinten.“

jur

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