11. Februar 2020 / 08:17 Uhr

Lausitzer Füchse erleiden herben Rückschlag in Bietigheim

Lausitzer Füchse erleiden herben Rückschlag in Bietigheim

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
07.02.2020, Weisswasser, Lausitzer Fuechse vs. Ravensburg Towerstars

Olafr Schmidt (35, Ravensburg Towerstars), Matias Haaranen (32, Ravensburg Towerstars), Darcy Murphy (15, Lausitzer Fuechse)
Die Ravensburger Olafr Schmidt und Matias Haaranen verteidigen gegen Weißwassers Darcy Murphy (v. l. n. r.). © Thomas Heide
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Die Eishockeyspieler der Lausitzer Füchse kassieren gegen die Bietigheim Steelers eine 2:4 Niederlage. Dadurch haben die Füchse aktuell zehn Punkte Rückstand auf den rettenden zehnten Platz.

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Weißwasser. Einmal mehr mit einem empfindlichen Rückschlag beendeten die Lausitzer Füchse das viertletzte Hautrundenwochenende. Zunächst besiegten die Weißwasseraner die Ravensburg Towerstars hochverdient mit 4:1, blieben aber zwei Tage später bei den Bietigheim Steelers mit 2:4 ohne Punktgewinn. Bei nun fast begradigter Tabelle – alle Teams bis auf Frankfurt und Bad Nauheim haben 46 Spiele absolviert – beträgt der Rückstand der Ostsachsen auf Platz zehn, den die Dresdner Eislöwen innehaben und der den vorzeitigen Klassenerhalt bedeuten würde, vier Punkte.

Ziemlich überraschend gaben die Lausitzer in der vergangenen Woche die Verpflichtung eines weiteren Stürmers bekannt. Kale Kerbashian wechselte aus der slowakischen Tip-Sport-Liga vom HK Nitra, wo er der Top-Scorer war, in den Fuchsbau. „Wir wollen nichts unversucht lassen, um die Pre-Play-Offs zu erreichen“, erklärte EHC-Geschäftsführer Dirk Rohrbach den Neuzugang. Und da von den vier Lausitzer Kontingentspielern Mike Hammond und Robert Farmer mit der britischen Nationalmannschaft (erfolglos) um ein Olympia-Ticket kämpften, rutschte Kerbashian direkt ins Füchse-Line-up. Der Kanadier überzeugte auf der ganzen Linie und dürfte dafür sorgen, dass die Karten unter den ausländischen Cracks neu gemischt werden. Insgesamt sechs sind in Weißwasser unter Vertrag.

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In dieser Woche soll sich entscheiden, ob Luke Nogard, dessen Vater in Schwelm bei Düsseldorf geboren ist, einen deutschen Pass bekommt. Derweil boten die Schützlinge von Trainer Corey Neilson in Bietigheim ein ganz starkes Auswärtsspiel mit einer ganz schwachen Chancenverwertung. Während die Defensive nun besser steht, lahmt die Offensive. „Sicher ist die Situation für uns nun nicht einfacher geworden. Aber wenn wir da unten noch raus- und in die Playoffs kommen, dann werden wir für jedes Team zu einer großen Gefahr“, kündigte Kale Kerbashian an. Noch hat der EHC dafür sechs Partien Zeit.

jur

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