19. Januar 2022 / 17:11 Uhr

Lausitzer Füchse müssen gegen Crimmitschau einen Rückschlag hinnehmen

Lausitzer Füchse müssen gegen Crimmitschau einen Rückschlag hinnehmen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Symbolbild Eishockey Torwart.
Die Weißwasseraner müssen sich den Crimmitschauern geschlagen geben. © Martin Rose/Getty Images
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Die Weißwasseraner verlieren nach zwei Siegen in der DEL wieder. Im Derby unterliegen sie im eigenen Fuchsbau mit 1:3.

Weißwasser. Auch im dritten Aufeinandertreffen dieser Saison mussten die Lausitzer Füchse gegen die Eispiraten Crimmitschau über eine Niederlage quittieren. Am Dienstagabend hieß es im Fuchsbau am Ende 1:3. Damit zerstoben auch die Hoffnungen auf eine EHC-Siegesserie schnell. Zuvor hatte Weißwassers in Landshut mit 4:3 nach Penaltyschießen und daheim gegen Bayreuth mit 5:3 gewonnen.

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Anders, als zunächst zu befürchten, brachten die Oberlausitzer am Wochenende eine respektabel besetzte Crew an den Start. Zurück waren Steve Hanusch, Paul Reiner, Bennet Roßmy, Eric Valentin, Richard Mueller und Philip Kuschel. Die Aufstellung des neuen Trainers Petteri Väkiparta ließ aufhorchen: Roßmy rückte in den Kanada-Sturm, Youngster Daniel Visner agierte mit Toni Ritter und Roope Mäkitalo in der zweiten Formation und im dritten Block griffen Valentin, Clarke Breitkreuz und Mueller an. So ergab sich eine gewisse Tiefe im Kader, die den Füchsen zuvor häufig gefehlt hatte. Das Mehr an Torgefahr aus den hinteren Reihen blieb überschaubar. Zwar traf in Landshut je einmal der zweite und dritte Sturm. Entschieden wurde das Match aber durch Peter Quenneville. Und gegen Bayreuth glänzte der dreifache Torschütze Hunter Garlent, der sich inzwischen mit seinem Landsmann Quenneville ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Topscorer der Liga liefert.

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Zwar sah man den Schub, den die gewonnenen Partien gaben, dem Spiel der Blau-Gelben gegen Crimmitschau durchaus an. „Nicht so gut war, dass wir in jedem Drittel die ersten zwei/drei Minuten nicht auf der Höhe waren. Da stand es 0:2 und auch im dritten Drittel gab es eine Großchance“, monierte Coach Väkiparta die verschlafenen Starts. Nach 103 Sekunden in der ersten Periode und nach 93 in der zweiten kamen die Westsachsen zu den vorentscheidenden Toren, derweil die Lausitzer mit ihren durchaus guten Möglichkeiten immer wieder am ETC-Goalie Luka Gracnar scheiterten, der sich nur 88 Sekunden vor Ultimo durch Roope Mäkitalo überwinden ließ. Da hatten die Gastgeber schon den zusätzlichen Feldspieler für den Schlussmann gebracht und kassierten prompt das 1:3 ins verwaiste Gehäuse. Vor nur 672 Zuschauern gab der Spielverlauf die Tabellenkonstellation und die aktuelle Situation der Derby-Kontrahenten treffend wieder: Hier der Fünfte mit breiter Brust und der Leichtigkeit des Seins. Gegenüber kämpfte der Elfte um jeden Zentimeter Eis, um jede Torchance und die Reputation für das 2:5 im Sahnpark vor Wochenfrist.

„Es war ein gutes Eishockeyspiel. Leider war das Ergebnis nicht auf unserer Seite. Man muss eben viel investieren, um zu einem besseren Resultat zu kommen“, konstatierte Petteri Väkiparta: „Wir müssen als Mannschaft besser agieren. Jeder muss auf dem Eis seine Arbeit machen, damit auch die hinteren Reihen zu Toren kommen.“ Zeit zum Trainieren bleibt im Fuchsbau kaum. Bis zum 15. Februar müssen die Füchse jeweils auch dienstags spielen. Am kommenden Wochenende geht es zunächst daheim gegen Kassel und dann nach Heilbronn.i