24. Juni 2022 / 22:45 Uhr

Laut "ESPN": Erik ten Hag für Rangnick-Aus als Berater bei ManUnited mitverantwortlich

Laut "ESPN": Erik ten Hag für Rangnick-Aus als Berater bei ManUnited mitverantwortlich

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Erik ten Hag soll am ManUnited-Abgang von Ralf Rangnick mitbeteiligt gewesen sein.
Erik ten Hag soll am ManUnited-Abgang von Ralf Rangnick mitbeteiligt gewesen sein. © IMAGO/Pro Shots/Sven Simon (Montage)
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Ralf Rangnick sollte bei Manchester United nach Ende seiner Tätigkeit als Interimstrainer eigentlich als Berater bei den "Red Devils" arbeiten. Doch daraus wurde nichts. Laut "ESPN" soll der neue Coach Erik ten Hag mitverantwortlich dafür sein.

Der neue Trainer Erik ten Hag war einem Bericht des Senders ESPN zufolge am kompletten Weggang von Ralf Rangnick von Manchester United mitbeteiligt. Demnach kam es zwischen dem 63 Jahre alten Deutschen, der nach seiner Zeit als Interimscoach eigentlich noch als Berater für die "Red Devils" aus der Premier League hatte arbeiten wollen und sollen, und dem neuen Cheftrainer auch nicht zu einer persönlichen Übergabe. Ten Hag habe es bei einem Telefongespräch belassen, hieß es von dem Sender, der sich dabei auf nicht näher genannte Quellen bezog.

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Ten Hag hatte in der vergangenen Saison Ajax Amsterdam zum Meistertitel in den Niederlanden geführt. Auf einen Vorschlag Rangnicks, dass dessen neuer Klub bis zu zehn neue Spieler holen müsse für die kommende Spielzeit, hatte der 52 Jahre alte ten Hag bereits skeptisch reagiert. Bei seiner Vorstellung bei Manchester United hatte er betont, dass er die endgültigen Entscheidungen treffen werde. "Ich analysiere selbst, ich beobachte und ich spreche mit vielen Leuten. Am Ende werde ich meine eigene Linie verfolgen", äußerte sich ten Hag bereits zurückhaltend zu einer Zusammenarbeit mit Rangnick.

Als Rangnick Ende April als Nationaltrainer Österreichs bestätigt worden war, war der ehemalige Bundesliga-Coach noch von seiner Berater-Tätigkeit für Manchester in der nächsten Saison ausgegangen. Einen Monat später bei seiner ersten Pressekonferenz als ÖFB-Trainer ruderte der Deutsche dann zurück: "Wir hatten nochmal einige Gespräche mit den Verantwortlichen und sind dann in den letzten Tagen zu der Überzeugung gelangt, dass es besser ist, mich nur auf die Aufgabe bei Österreich zu konzentrieren", sagte Rangnick, während United gleichzeitig in einer Pressemitteilung von einer Entscheidung in "beiderseitigem Einvernehmen" sprach.

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