23. Februar 2021 / 15:16 Uhr

Lazarett der IceFighters Leipzig wächst: Saison-Aus für vier Spieler – Neuansetzung am Sonntag

Lazarett der IceFighters Leipzig wächst: Saison-Aus für vier Spieler – Neuansetzung am Sonntag

Stephanie Riedel
Leipziger Volkszeitung
Chefcoach Sven Gerike schaut auf eine lange Verletztenliste.
Chefcoach Sven Gerike schaut auf eine lange Verletztenliste. © Christian Modla
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Blessuren im Eishockey – die gehören dazu. Doch Ausfälle durch Langzeitverletzte sind bitter. Die IceFighters Leipzig müssen neben Ryan Warttig nun auch auf drei weitere Akteure bis zum Saisonende verzichten.

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Leipzig. Saison-Aus für drei weitere Eiskämpfer! Und nein, diesmal grätscht nicht Corona in den IceFighters-Kader des Coach-Duos Sven Gerike und Roberto Pohle. Es war Pechvogel Ryan Warttig, der sich im Spiel gegen die Hammer Eisbären (4:3 n.V.) das Kreuzband riss für den Offensivmann nur ein kurzes Intermezzo auf dem Eis. Schließlich war der 23-Jährige nach mehrwöchiger Verletzungspause wieder einsatzbereit. Doch der Stürmer blieb im Eis hängen – damit war seine Zwangspause besiegelt.

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Krefeld in den Startlöchern

Auch die Krankenakten von Tim Heyter und Esbjörn Hofverberg sind bekannt: Verteidiger Heyter laboriert an einer Schultergelenksprengung seit dem Hammer-Duell. Oldie Hofverberg zog sich eine dreifache Fraktur im Fuß beim 0:4-Derby gegen die Saale Bulls zu. Für die geplagten Defender stockten die IceFighters den Kader bekanntermaßen mit Fabio Frick und Tim Junge auf. Nun steht fest, dass die beiden Verletzten bis Ende der Saison kein Comeback feiern und im Aufgebot fehlen werden.

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Ein weiterer Kufencrack reihte sich in die Verletztenriege ein. Die 1:7-Niederlage beim Spitzenreiter Hannover Scorpions forderte ihren Tribut. Der 20-jährige Oliver Noack riss sich seine Syndesmose im zweiten Spiel bei den Niedersachsen. Damit ist auch für den jungen Stürmer die Saison frühzeitig beendet. Headcoach Sven Gerike schickt Genesungswünsche an seine Versehrten. Der 44-Jährige hofft, dass die Jungs wieder vollkommen gesund und leistungsfähig werden. „Es ist sehr schade, dass sie uns in der entscheidenden Phase der Saison nicht mehr zur Verfügung stehen werden“, so Gerike.

Auf die Eiskämpfer warten am Wochenende zwei Auswärtsspiele. Die Sachsen reisen am Freitag zum zweiten Aufeinandertreffen mit den Rostocker Piranhas in den Norden (20 Uhr). Das für Sonntag geplante Heimduell gegen den Tabellenprimus wurde auf den 17. März verlegt, da die Scorpions coronabedingt noch nicht in den Spielbetrieb zurückkehren. Als Ersatzgegner steht der Krefelder EV bereit, der auf seinen freien Sonntag verzichteten muss. Anbully bei den Pinguinen ist 17 Uhr.