22. Juli 2021 / 19:55 Uhr

"Mehr als eine Fußballspielerin": Pelé schreibt Lobeshymne auf Olympia-Teilnehmerin Marta

"Mehr als eine Fußballspielerin": Pelé schreibt Lobeshymne auf Olympia-Teilnehmerin Marta

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Brasilien-Legende Pelé hat eine Lobeshymne auf die Olympia-Fußballerin Marta geschrieben.
Brasilien-Legende Pelé hat eine Lobeshymne auf die Olympia-Fußballerin Marta geschrieben. © Getty Images/Pelé@instagram (Montage)
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Mit einem Text auf Instagram würdigte Brasiliens Fußball-Legende Pelé die Leistungen seiner Landsfrau Marta. Die Olympia-Teilnehmerin hatte mit ihren beiden Treffern maßgeblich zum Sieg Brasiliens im Eröffnungsspiel gegen China (5:0) beigetragen.

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Die brasilianische Fußball-Legende Pelé hat Brasiliens Superstar Marta zu ihrer Leistung bei den Olympischen Spielen in Tokio gratuliert. "Hallo, Marta! Du schläfst wahrscheinlich gerade, da Du auf der anderen Seite der Erde bist. Ich drücke die Daumen, dass Du von dem träumst, was Du vor einigen Stunden gemacht hast", hieß es in einer Veröffentlichung auf dem Instagram-Account Pelés in der Nacht auf Donnerstag (Ortszeit).

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Marta hatte es mit ihren beiden Treffern für die brasilianische Nationalmannschaft beim olympischen Turnier gegen China (5:0) als erste Spielerin geschafft, bei fünf Olympischen Spielen ein Tor zu erzielen. Die WM-Rekordtorschützin kommt nun auf insgesamt zwölf Treffer bei olympischen Turnieren. Ihr fehlen nur noch zwei, um den olympischen Rekord der Brasilianerin Cristiane auszugleichen.

Marta und Pelé: Königin und König

Ihre Errungenschaft bedeute viel mehr als einen persönlichen Rekord, hieß es in dem Pelé-Text weiter. Sie symbolisiere die Hoffnung einer Welt, in der die Frauen viel mehr Raum erobern. "Du hilfst, die Welt mit Deinen Füßen zu einem besseren Ort zu machen."

"Rainha" (Königin) Marta bedankte sich bei "Rei" (König) Pelé für die Glückwünsche und das Daumendrücken und zeigte, dass sie bereits an weitere Herausforderungen denkt: "Absoluter Fokus jetzt auf den nächsten Kampf", antwortete die sechsfache Weltfußballerin. Denn Olympia-Gold fehlt Marta noch, 2004 und 2008 hatte es mit den Südamerikanerinnen jeweils "nur" zu Silber gereicht.