26. Oktober 2019 / 19:43 Uhr

"Leichter als erwartet": Eintracht Glindow fährt Kantersieg in Langen ein

"Leichter als erwartet": Eintracht Glindow fährt Kantersieg in Langen ein

Maximilian Krone
Märkische Allgemeine Zeitung
Paul Stodolny (l.) verliert gegen Tom Schuchardt das Leder.
Paul Stodolny (l.) traf gegen den Langener SV dreifach. © Benjamin Feller/Archivbild
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Landesklasse West: Mit einem Kantersieg zieht der Vizemeister in der Tabelle am Aufsteiger vorbei.

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Langener SV - Eintracht Glindow 0:6 (0:5). Tore: 0:1, 0:2 Paul Stodolny (10., 12.), 0:3, 0:4 Marcel Huth (20., 26.), 0:5 Stodolny (28.), 0:6 Marian Retzlaff (87., Eigentor). Zuschauer: 65.

Das war deutlich. Mit 6:0 schießt sich Eintracht Glindow in der Tabelle am Langener SV vorbei. Schon früh brachte Paul Stodolny seine Mannschaft per Doppelschlag in der zehnten und zwölften Minute in Front. Marcel Huth machte es ihm nur wenig später gleich und erhöhte schon nach 26 Minuten auf 4:0. Stodolny rundete eine nahezu perfekte erste halbe Stunde mit seinem dritten Treffer ab (28.). "Es war leichter als erwartet", erzählt Glindow-Coach Edgar Hecht, "ich glaube, sie haben uns gnadenlos unterschätzt."

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Das Schema der Glindower Treffer war immer gleich: "Wir haben uns früh den Ball geholt und schnell nach vorn gespielt", erklärt Hecht, "wir haben uns das getraut und hatten keine Angst. Das war meine Mannschaft vom letzten Jahr." Die Langener fanden keine Mittel um ins Spiel zu finden und waren auch offensiv nicht präsent, gelang doch nicht ein einziger Torschuss über die komplette Spielzeit. "Langen war gnadenlos überfordert. Das war kein Landesklassen-Niveau, das war maximal Kreisliga", sagt Hecht, ist sich aber auch bewusst: "Vielleicht haben wir sie heut auch nur auf dem falschen Fuß erwischt."

Glindow-Coach Edgar Hecht: "Hier war ein zweistelliger Sieg drin"

Der Aufsteiger hat nun mit 33 Gegentoren nach neun Spielen die schwächste Abwehr der Liga. Verantwortlich sind dafür vor allem die hohen Niederlagen gegen die SG Michendorf (0:7), den VfL Nauen (0:6) und Eintracht Alt Ruppin (0:6). Und wie schon Michendorf-Coach Heino Schüler am vergangenen Spieltag sagte, ist sich auch Hecht nach der Begegnung sicher: "Hier war ein zweistelliger Sieg drin." Besonders beeindruckt hat den Glindow-Coach die Leistung des dreifachen Torschützen Paul Stodolny: "Ich habe vorher intensiv mit ihm gesprochen und er hat verstanden, was ich von ihm wollte. Er hat genau das gespielt, was er kann."

Erneut unter Beweis stellen kann der Angreifer das schon am nächsten Wochenende, wenn der Pritzwalker FHV auf dem Kunstrasenplatz in Glindow gastiert (2. November, 14 Uhr).

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