05. Oktober 2018 / 00:34 Uhr

Leidenszeit beendet – Hoffnungsträger Oliver Hüsing bei Hansa zurück

Leidenszeit beendet – Hoffnungsträger Oliver Hüsing bei Hansa zurück

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Nach mehr als drei Monaten Verletzungspause wird Oliver Hüsing im Duell gegen Karlsruhe erstmals wieder spielen.
Nach mehr als drei Monaten Verletzungspause wird Oliver Hüsing im Duell gegen Karlsruhe erstmals wieder spielen. © LUTZ BONGARTS
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Verteidiger von Hansa Rostock soll gegen Karlsruhe für Stabilität sorgen. Kapitän strahlt Optimismus aus

Wenn Trainer Pavel Dotchev vor einem Liga-Spiel einen seiner Profis mit zur Pressekonferenz bringt, ist sicher, dass dieser in der Startelf des FC Hansa Rostock stehen wird. Vor dem Duell mit dem Karlsruher SC (Freitag, 19 Uhr/Liveticker im SPORTBUZZER) hatte am Donnerstag Oliver Hüsing neben dem Coach Platz genommen – gut gelaunt, Optimismus ausstrahlend und in gespannter Erwartung seines ersten Einsatzes nach fast 100-tägiger Verletzungspause. „Ich bin voller Vorfreude, hier wieder mit meinen Jungs zu spielen“, meinte der Blondschopf. Hüsing hatte sich Ende Juni im Training einen Außenmeniskusriss und einen Außenband-Anriss im linken Kniegelenk zugezogen und noch kein Saisonspiel bestritten.

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Trainer Pavel Dotchev hatte die Rückkehr des Abwehr-Stabilisators herbeigesehnt: Denn Hansas Defensive, in der vergangenen Saison in 38 Spielen unter Regisseur Hüsing mit lediglich 34 Gegentreffern noch Prunkstück, war zuletzt ein Schatten ihrer selbst. 18 Gegentreffer mussten Dotchevs Mannen in den zurückliegenden neun Saisonspielen bereits schlucken. „Ich freue mich, dass Oliver Hüsing wieder dabei ist. Auch wenn er „keine Wunderdinge“ vom 25-Jährigen erwarte, so sei dieser für die Mannschaft wichtig – als Spieler und als Persönlichkeit, sagte der Trainer.

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Ioannis Gelios: Zögerlich und ungenau im Spielaufbau. Gut gehalten gegen Morys (58.). Machtlos beim Gegentor. Note: 3,5 Zur Galerie
Ioannis Gelios: Zögerlich und ungenau im Spielaufbau. Gut gehalten gegen Morys (58.). Machtlos beim Gegentor. Note: 3,5 ©

Von Hansas Ergebniskrise – vor dem Spieltag trennt den Klub nur ein Punkt vom ersten Abstiegsplatz der Liga – lässt sich Hüsing nicht aus der Ruhe bringen: „Uns fehlt nicht viel.Wir haben unser Potenzial in dieser Saison bereits gezeigt. Das wollen und müssen wir in Zukunft konstant abrufen.“ Die Basis seien Herz und Leidenschaft, betonte er.

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Nach drei sieglosen Spielen in Folge wäre Hansas Sieg besonders wichtig, damit der Klub nicht weiter abrutscht und der Druck dadurch größer wird. Dotchev sieht seine Elf gegen den KSC, der die vergangenen vier Partien gewonnen hat, nicht chancenlos. „Wir brauchen uns nicht zu verstecken, auch wenn der KSC mit viel Selbstvertrauen anreist. Wir haben die Qualität, Spitzenmannschaften zu schlagen“, sagte er.

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Der 53-Jährige kann erstmals in dieser Saison auf den kompletten Kader zurückgreifen. Neben Hüsing steht Marcel Hilßner vor seinem Comeback. Der 23 Jahre alte offensive Mittelfeldmann, der Ende Februar im Training einen Kreuzbandriss im rechten Knie erlitten hatte, wird im Duell der beiden ehemaligen Bundesligisten zum Kader der Rostocker gehören. „Er wird nicht von Beginn an spielen, soll aber auf der Bank sitzen“, legte sich Dotchev fest.

So könnten sie spielen:
FC Hansa:
Gelios – Rankovic, Hüsing, Riedel, Rieble – Bülow, Wannenwetsch – Breier, Soukou, Biankadi - Königs
Karlsruher SC: Uphoff – Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach – Stiefler, Wanitzek - Choi, Lorenz – Fink, Pourié

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