09. Januar 2021 / 19:28 Uhr

Leipzig-Boss Mintzlaff: Vertrag mit Sabitzer soll verlängert werden, zunächst keine Transfers mehr

Leipzig-Boss Mintzlaff: Vertrag mit Sabitzer soll verlängert werden, zunächst keine Transfers mehr

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Marcel Sabitzer soll seinen Vertrag bei RB Leipzig verlängern.
Marcel Sabitzer soll seinen Vertrag bei RB Leipzig verlängern. © imago images/Picture Point LE
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Der Vertrag von Marcel Sabitzer läuft im kommenden Jahr aus. Vorstandschef Oliver Mintzlaff zeigte sich "tiefenentspannt", was eine Vertragsverlängerung betrifft. Transfers soll es zunächst nicht mehr geben - außer ein Spieler wird verkauft.

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RB Leipzig will den Vertrag mit seinem Mittelfeldstrategen Marcel Sabitzer verlängern und hat ein angebliches Interesse von Tottenham Hotspur verneint. Es habe weder der Berater noch der Spieler noch Tottenham oder sonst irgendjemand angerufen und gesagt, man wolle jetzt den Spieler verpflichten, sagte Vorstandschef Oliver Mintzlaff am Samstag vor dem Spiel des Tabellenzweiten gegen Borussia Dortmund bei Sky.

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"Wir kennen die Vertragslaufzeiten und werden unsere Hausaufgaben machen", betonte er. Der Vertrag von Sabitzer läuft im Sommer 2022 aus. "Wir sind tiefenentspannt", sagte Mintzlaff.

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Zugleich bekräftigte er, dass es in absehbarer Zeit keine Neuverpflichtungen gibt, ohne dass Spieler verkauft werden. Man sei mit der Verpflichtung von Dominik Szoboszlai und Josko Gvardiol in Vorleistung gegangen und habe Spieler geholt, die auch nicht ganz so günstig gewesen seien. "Dementsprechend kann ich zumindest sagen, dass wir im Sommer nichts machen könnten, wenn wir denn nicht auch Spieler abgeben", sagte der Vorstandschef.

Der Ungar Szoboszlai war kürzlich von Red Bull Salzburg für eine geschätzte Ablösesumme von 20 Millionen Euro geholt und mit einem Vertrag bis 2025 ausgestattet worden. Gvardiol kommt im Sommer von Dinamo Zagreb. Der kroatische U21-Nationalspieler hatte einen Vertrag bis 2026 unterschrieben. Die Ablöse für den Verteidiger soll bei 18 Millionen Euro gelegen haben.