07. April 2021 / 20:24 Uhr

Leipzig-Gegner fix: Yuya Osako schießt Werder Bremen in Regensburg mit erstem Saisontor ins Halbfinale

Leipzig-Gegner fix: Yuya Osako schießt Werder Bremen in Regensburg mit erstem Saisontor ins Halbfinale

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Yuya Osako hat Werder Bremen in Regensburg ins Halbfinale des DFB-Pokals geschossen.
Yuya Osako hat Werder Bremen in Regensburg ins Halbfinale des DFB-Pokals geschossen. © IMAGO/Zink
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Werder Bremen steht wieder im Halbfinale des DFB-Pokals. Im Nachholspiel der Runde der letzten Acht behaupteten sich die Bremer bei Zweitligist Jahn Regensburg. Das Siegtor erzielte Yuya Osako, der erstmals in dieser Saison treffen konnte. Nun geht es gegen RB Leipzig.

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Der letzte Halbfinalist im DFB-Pokal ist gefunden: Werder Bremen hat sich im Viertelfinal-Nachholspiel knapp, aber verdient mit 1:0 (0:0) beim Zweitligisten Jahn Regensburg durchgesetzt und trifft nun in der Runde der letzten vier auf Mitfavorit RB Leipzig. Das entscheidende Tor erzielte Yuya Osako (52.) mit seinem ersten Pflichtspieltor in dieser Saison. Am 30. April empfängt der SVW nun die Leipziger im Weserstadion. Im zweiten Semifinale bekommt es Borussia Dortmund mit Holstein Kiel zu tun, dem nun letzten im Wettbewerb verbliebenen Zweitligisten. Für den Jahn endete eine überragende Pokal-Saison, die das Team von Mersad Selimbegovic erstmals in der Vereinsgeschichte ins Viertelfinale geführt hatte. Die ursprünglich für den 2. März angesetzte Partie musste wegen Corona-Fällen beim Regensburger Team verschoben werden.

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Die Bremer mussten kurzfristig auf Innenverteidiger Ömer Toprak verzichten, der zwar mit nach Regensburg gereist war, mit Rückenproblemen aber passen musste. Für ihn nominierte SVW-Trainer Florian Kohfeldt Kapitän Niklas Moisander. Josh Sargent ersetzte im Sturm Niclas Füllkrug, der wegen eines gebrochenen Zehs fehlt. Dritte Änderung bei Werder in der Startelf im Vergleich zum 0:1 gegen den VfB Stuttgart war Osako, der für Romano Schmid begann. In der ersten Hälfte zeigten beide Mannschaften wenig Berichtenswertes, vor allem die Bremer enttäuschten mit ihren zaghaften Offensivbemühungen, während der Jahn sich zwar bemüht zeigte, Werders umgebaute Defensive aber nur selten unter Druck setzen konnte.

Regensburg kam besser aus der Kabine, Andreas Albers hatte nach einem Einwurf, von dem sich die Bremer Abwehr düpieren ließ, sogar die Großchance zur Führung, der Stürmer hob den Ball aber knapp über das Tor von SVW-Keeper Jiri Pavlenka (48.). Es war ein Weckruf für Werder, das prompt antwortete: Moisander kam als erster an eine Ecke von Augustinsson, setzte den Ball aber an den Pfosten (49.). Nun war Werder auf Ballhöhe: Ein perfekter langer Pass von Marco Friedl fand den völlig freistehenden Osako, der den Ball perfekt verarbeitete und aus der Drehung das 1:0 erzielte (52.). Für den Japaner ist es eine Erlösung: In seinen bisherigen 20 Saisonspielen in allen Wettbewerben war der Ex-Kölner torlos geblieben.

Osako war im weiteren Spielverlauf dicht davor, seine Saisonausbeute zu verdoppeln. Nach einem Zuspiel von Sargent scheiterte der Japaner an Jahn-Torwart Alexander Meyer (67.). Die Bremer verpassten es, aus ihren Chancen mehr zu machen - und ließen Regensburg, die in den ersten drei Runden stets im Elfmeterschießen weitergekommen, damit im Spiel. Die Selimbegovic-Elf kämpfte aufopferungsvoll, kam aber trotz einer Riesen-Chance im Zuge eines Gewusels im Werder-Strafraum in der 89. Minute nicht mehr zum Torerfolg.