22. Mai 2019 / 11:43 Uhr

Leipzig-Coach Ralf Rangnick schließt weiteren Trainer-Job nicht aus

Leipzig-Coach Ralf Rangnick schließt weiteren Trainer-Job nicht aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainiert Leipzigs Coach Ralf Rangnick bald einen anderen Verein?
Trainiert Leipzigs Coach Ralf Rangnick bald einen anderen Verein? © dpa
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Ralf Rangnick kann sich eine weitere Beschäftigung als Trainer gut vorstellen - dann aber nicht bei Bundesligist RB Leipzig. Im Interview mit der "Sport Bild" spricht der 60-Jährige über seinen aktuellen Job, das DFB-Pokal-Finale gegen den FC Bayern - und eine Absage von Julian Nagelsmann.

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Vielsagende Andeutung: Ralf Rangnick schließt einen weiteren Trainer-Job nicht aus. Bei RB Leipzig soll es aber keine Fortsetzung in dieser Rolle geben. "Dass ich irgendwann noch mal wo anders Trainer bin, kann und möchte ich nicht ausschließen. Dafür fühle ich mich noch zu jung und zu fit", sagte Rangnick der Sport Bild.

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RB hat zum Pokalfinale gegen den FC Bayern auch Julian Nagelsmann eingeladen. Der scheidende Trainer der TSG 1899 Hoffenheim und Nachfolger von Rangnick sagte aber den Besuch beim Endspiel am Samstag in Berlin dankend ab. Für Sportdirektor Rangnick kein Problem. "Ich würde mir an seiner Stelle das Finale auch nicht vor Ort anschauen, sondern Urlaub machen. Wenn er es sehen möchte, kann er es an jedem Urlaubsort der Welt im Fernsehen verfolgen", meinte Rangnick.

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Ralf Rangnick übernimmt zum zweiten Mal den RB-Trainerposten. Zur Galerie
Ralf Rangnick übernimmt zum zweiten Mal den RB-Trainerposten. ©
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Der 60-Jährige sehe den deutschen Rekordmeister und Rekordpokalsieger zwar als klaren Favoriten. "Aber wenn wir unser Spiel annähernd perfekt auf den Platz bekommen, dann sehe ich uns mit sehr guten Außenseiterchancen. Wir sind in dieser Saison der einzige Verein, der auf dem Weg ins Finale drei Bundesligisten ausgeschaltet hat", sagte Rangnick vor dem Finale.

Zudem sieht er noch einen anderen Aspekt. "Wahrscheinlich werden uns am Samstag deutschlandweit so viele Menschen wie noch nie die Daumen drücken", betonte Rangnick und schob folgende Begründung nach: "Weil außer uns in Deutschland nur ein Verein noch mehr polarisiert, und das ist der FC Bayern."

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