10. März 2022 / 19:17 Uhr

Leipziger Arena wird zur Notunterkunft: SC DHfK Handballer können weiter trainieren

Leipziger Arena wird zur Notunterkunft: SC DHfK Handballer können weiter trainieren

Tilman Kortenhaus
Leipziger Volkszeitung
Fans und Interessierte konnten am 8. März 2022 ein besonderes SC DHfK-Training zusammen mit einer Arena-Führung erleben.
Fans und Interessierte konnten am 8. März 2022 ein besonderes SC DHfK-Training zusammen mit einer Arena-Führung erleben. © Dirk Knofe
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Die Leipziger Bundesliga-Handballer werden vorerst nicht mehr in der Arena Leipzig trainieren können. Nicht schlimm, denn es dient einem guten Zweck - und schränkt den SC DHfK nicht ein.

Leipzig. Das öffentliche Training des SC DHfK am vergangenen Dienstag war vorerst die letzte Einheit, die in der Haupthalle der Arena Leipzig stattfinden konnte. In den kommenden 14 Tagen soll diese als Notunterkunft für geflüchtete Menschen aus der Ukraine genutzt werden. Der Trainingsalltag der Bundesliga-Handballer soll dadurch aber nicht beeinflusst werden. Manager Karsten Günther erklärt: „Für die Notunterkunft wird nach aktuellem Stand die Haupthalle verwendet. Wir werden unsere Trainingshalle in diesem Zeitraum also ganz normal weiter nutzen können.“ Auch die angrenzende Fechthalle ist nicht betroffen.

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Das Heimspiel am 27. März gegen TuS N-Lübbecke soll wieder regulär in der Arena stattfinden, da diese lediglich bis zum 25. als Notunterkunft vorgesehen ist. „Wir wollen die Flüchtlingshilfe in Leipzig nach Kräften unterstützen. Die Halle steht zwei Wochen frei. Wir freuen uns, dass wir in diesem Zeitfenster helfen können. Da stehen wir voll und ganz hinter den Plänen unseres Arena-Betreibers“, so Günther.

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Bereits am Donnerstag war in der Arena viel zu tun. Das gesamte Parkett inklusive der Sponsoren-Schriftzüge, Seitenbanden und Technik musste ausgebaut werden und auch die Tribünen wurden umgebaut. Nun sollen zeitnah die Notunterkünfte in der Halle errichtet werden. Der SC DHfK will zusammen mit dem Fußball-Bundesligisten RB Leipzig das Vorhaben so gut wie möglich unterstützen. Wie genau die Sportvereine in den kommenden zwei Wochen mit anpacken können, wird aktuell besprochen.