05. Januar 2020 / 14:28 Uhr

Beim Leipziger Brückenlauf: Vereinshaus Wasserstadt-Leipzig e.V. „platzt fast aus den Nähten“

Beim Leipziger Brückenlauf: Vereinshaus Wasserstadt-Leipzig e.V. „platzt fast aus den Nähten“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sebastian Harz und Paula Gredig hatten über die 12 Kilometer die Nase vorn.
Sebastian Harz und Paula Gredig hatten über die 12 Kilometer die Nase vorn. © André Kempner
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Sebastian Harz gewinnt den 13. Leipziger Brückenlauf. Über die 12 Kilometer konnte sich der Thüringer durchsetzen - auch wenn die Teilnahme spontan war. Bei den Damen war Paula Gredig vom SC DHfK siegreich.

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Leipzig. Beim 13. Leipziger Brückenlauf, hervorragend organisiert von den Helfern des Wasserstadt Leipzig e.V. mit der Abteilung Laufsport des SC DHfK und des Leipziger Laufladens gab es am Sonntag einen tollen Auftakt für die Leipziger Laufszene, denn Dauermoderator Frank Fechner erinnerte sich: „2008, beim ersten Brückenlauf waren hier 30 Leute dabei, heute haben wir 700 Voranmeldungen, ich bin echt überwältigt“. Leider spielte das Wetter am Vorabend nicht mit, denn der geplante Lampionumzug mit den Kindern fiel dem Regenwetter zum Opfer, da musste man sich unter den Zelten versammeln. Aber am Sonntag beim ersten Start der Bambinis dann bestes Laufwetter – kein Regen, kein Wind und Temperaturen um ein Grad. Am Ende zählten die rührigen Veranstalter exakt 684 Teilnehmer bei vier Laufwettbewerben, wobei der Hauptlauf über 12 Kilometer mit 264 Aktiven die beste Besetzung gefunden hatte. Wie schon im vergangenen Jahr, gab es auf der langen Strecke keine Leipziger Sieger. 2020 hatte sich Sebastian Harz vom SV Hermsdorf kurzfristig für einen Start in Leipzig entschieden.

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Sebastian Harz und Paula Gredig hatten beim 13. Brückenlauf in Leipzig über die 12-Kilometer-Distanz die schnellsten Beine. Zur Galerie
Sebastian Harz und Paula Gredig hatten beim 13. Brückenlauf in Leipzig über die 12-Kilometer-Distanz die schnellsten Beine. ©

„Ich habe mich heute in das Auto gesetzt, war nach einer Stunde schon in Leipzig, um hier zum ersten Mal beim Brückenlauf zu starten. Allerdings musste ich schon Tempo machen, um zu gewinnen (40:39 min.), denn der Sven verfolgte mich hartnäckig “, erzählte der Thüringer nach seinem ersten Start in der neuen Altersklasse M40. Auf Rang zwei über 12 Kilometer also Sven Richter vom SC DHfK nach 40:58 min.. Richter belegte nun zum dritten Male in Folge den zweiten Platz beim Brückenlauf und auch der Dritte, Marc Werner vom LFV Oberholz hat schon Brückenlauferfahrungen, denn in den vergangenen Jahren war er schon dreimal auf Platz zwei in das Ziel gelaufen. Bei den Frauen siegte diesmal eine ehemalige Judosportlerin, die die Leipziger Laufszene immer öfter aufmischt – Paula Gredig vom SC DHfK in 50:55 min. vor Janine Brandenburg vom SSV Leutzsch (51:53 min. und vor Tina Laux vom SC DHfK (52:39min.) Auch auf der kürzeren Strecke über 6 Kilometer waren fast 250 Aktive dabei. Der Sieger nach 21:11 min. war in diesem Jahr Frank Mesecke von der LG Exa nach 21:11 min. mit einer Sekunde Vorsprung vor dem Erfurter Kenneth Warmoth. Bekannt in Leipzig auch die Frauensiegerin Franziska Jung (Chemie Leipzig/ 23:09 min.), die 2018 die Siegerin auf der 12-km-Strecke war.

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Im Übrigen gibt es in den nächsten Wochen weitere Laufhöhepunkte in Leipzig: Am 18. Januar findet im Clara-Zetkin-Park der 11. Wintermarathon der LG Exa statt. Die Veranstaltung ist mit 100 Dreierteams bereits ausgebucht. Am 25. Januar findet am Auensee der 24. Winterlauf des TSV 1893 Wahren statt, hier geht es erstmals 2020 um Wertungspunkte für die Leipziger Stadtrangliste, und am 2. Februar findet ebenfalls am Auensee ab 9.45 Uhr ein Abschieds- Spendenlauf statt. Michaela Wunderlich, die 2018 Vizemeisterin des Landes Sachsen über 100 km war, verabschiedet sich beruflich bedingt aus Leipzig und organisiert mit ihrer Lauffreundin Liane Grätsch diesen Lauf zu Gunsten des Leipziger Bündnis gegen Depressionen. Peter Strauss