17. Februar 2019 / 16:44 Uhr

Leipziger Farken mit Gold-Triumph bei der Leichathletik Hallen-DM

Leipziger Farken mit Gold-Triumph bei der Leichathletik Hallen-DM

Redaktion Sportbuzzer
800m der Männer: Robert Farken (SC DHfK Leipzig) freut sich über seinen Sieg. 
Geschafft: Robert Farken kommt über die 800 Meter der Männer als Erster ins Ziel. © Christian Modla
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Der zweite Tag der Leichtathletik Hallen-DM in der Arena Leipzig ist vorbei. Mit einem goldenen Edelmetall für Leipzig und einer Fortsetzung der Chemnitzer Dominanz im Dreisprung geht ein Sportevent der Extraklasse zu Ende und insgesamt 7000 glückliche Zuschauer nach Hause.

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Leipzig. Ein Auftritt wurde am Sonntag ganz besonders gefeiert: Der Start-Ziel-Sieg von Robert Farken. Der Leipziger vom SC DHfK konnte seine Favoritenrolle bestätigen und holte sich im Finale über die 800-Meter der Männer zum zweiten Mal den Titel in der Halle mit einer Zeit von 1:49,60 Minuten. Noch völlig außer Atem kommentierte Farken: "Ich habe zurzeit ein großes Selbstvertrauen." Dass er sich zwei Minuten nach dem Einlauf übergeben musste, sei nicht ungewöhnlich. „Es war halt sehr hart, auch die Ehrenrunde hat reingehauen. Früher musste ich mich vor Aufregung vorher übergeben." Auch der Dresdner Jan Riedel konnte sich für das Treppchen empfehlen und landete auf dem dritten Platz in 1:50,09 min.

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Hochsprung Frauen: Christina Honsel (LG Olympia Dortmund) nach dem Sprung.  Zur Galerie
Hochsprung Frauen: Christina Honsel (LG Olympia Dortmund) nach dem Sprung.  ©
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Viel Spannung im Hochsprung der Frauen

Bereits am frühen Nachmittag konnten die sächsischen Dreispringer einen Doppelerfolg feiern. Max Heß vom LAC Erdgas Chemnitz wurde seiner Favoritenrolle gerecht und konnte mit einer Weite von 16,47m seinen bereits vierten Hallenmeistertitel in Serie feiern. Der 22-Jährige war nach seinem klaren Erfolg glücklich mit seiner Leistung: „Mit der Weite bin ich durchaus zufrieden. Na klar, stellt man sich immer vor, es könnte noch ein Stück weiter gehen. Unter den Umständen, dass die Saison relativ holprig angefangen hat und ich erst letzte Woche in Chemnitz die EM-Norm gesprungen bin und jetzt wieder einen oben draufgelegt habe, gehe ich aber mit einem sehr guten Gefühl aus dem Wettkampf.“ Sein Teamkollege Vincent Vogel sicherte sich mit einer Weite von 15.42m den dritten Platz. Wie auch am Vortag bei den Frauen gehen damit Gold und Bronze im Dreisprung nach Chemnitz.

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Ein besonders spannendes Finale gab es für die 3500 Zuschauer im Hochsprung der Frauen. Hier lieferten sich Imke Onnen (Hannover 96), Titelverteidigerin Marie-Laurence Jungfleisch (TSV Bayer 04 Leverkusen) und Christina Honsel (Olympia Dortmund) einen engen Schlagabtausch. Am Ende siegte Onnen mit starken 1,96 m und konnte ihre persönliche Bestleistung in der Halle um zwei Zentimeter ausbauen. „Ich kann es kaum fassen. Es war einfach ein Wettkampf, in den ich mich immer weiter reinsteigern konnte. Danke für diese richtig tolle Stimmung“, sagte die Athletin nach dem Wettkampf. Silber sicherte sich Jungfleisch, Bronze ging an Honsel.

Imke Onnen fliegt zu neuen Höhen

Überglücklich über ihre neue Bestleistung! Imke Onnen überfliegt 1,96 Meter. So hoch ging es noch nie! Die Hallen-EM kann kommen! :-) #Leipzig2019 ________________________________ Livestream & Live-Ergebnisse: https://bit.ly/2InNCtk Video-Clips: https://bit.ly/2DM7a4Y Alles rund um die Hallen-DM 2019: https://bit.ly/2Ir5hQT

Gepostet von leichtathletik.de am Sonntag, 17. Februar 2019

Gold für Ex-Leipzigerin Haase

Im Stabhochsprung der Männersicherte sich Bo Kanda Lita Baehre (TSV Bayer 04 Leverkusen) den Titel. Seine übersprungene Höhe: 5,60m. Der 19-Jährige, der am Samstag als Jugendleichtathlet des Jahres geehrt wurde, hat noch große Ambitionen. "Ich möchte in den kommenden Jahren den deutschen Rekord (6,10m) überbieten. Da ist natürlich noch viel zu tun", sagte er nach seinem Triumph. Silber holte sich Teamkollege Torben Blech, Clemens Daniel (Zweibrücken) gewann Bronze.

Ein weiteres inoffizielles Edelmetall für Leipzig holte die gebürtige Sächsin Rebekka Haase, die jedoch seit 2018 für das Sprintteam aus Wetzlar an den Start geht. Jahrelang war sie davor für den LV 90 Erzgebirge aktiv gewesen und oft in der Messestadt trainiert. Mit einer Zeit von 23,04s holte sie die Goldmedaille im Finale über 200m der Frauen.

Annika Gärtz vom LV 90 Erzgebirge holte für Sachsen mit 6,47m die Silbermedaille im Weitsprung bei den Frauen. Gold gewann Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) mit 6,72m, Bronze ging an Merle Homeier (6,38m) vom VfL Bückeburg.

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