15. Oktober 2018 / 11:16 Uhr

Leipziger SV Südwest schlägt am Bienitz richtig zu

Leipziger SV Südwest schlägt am Bienitz richtig zu

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
(Symbolbild)
10:0 gegen die SG Bienitz! Leipziger SV Südwest feiert den höchsten Sieg in der 2. Runde des Stadtpokals © Sven Just
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Der Stadtligist Leipziger SV Südwest feiert den höchsten Sieg in der 2. Stadtpokal-Runde.

Leipzig. Die im Pokalwettbewerb stets gern gesehenen Favoritenstürze blieben weitestgehend aus. Fußball-Stadtligist LSV Südwest hat sich nun in der 2. Runde des Stadtpokals gar richtig ausgetobt: Die Mannen von der Radrennbahn feierten bei der SG Bienitz ein 10:0, und damit den höchsten Sieg dieser Runde. Ganz besonders kühlte dabei Maximilian Wunderlich mit drei Toren sein Mütchen gegen das Kreisklasse-Team von Trainer und DDR-Torjägerlegende Klaus Havenstein.

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Immerhin jeweils per 6:1-Erfolg zogen Lok Engelsdorf und der SV Panitzsch/Borsdorf in Runde drei ein. Beide Teams aus dem „tiefen Osten“ an Leipzigs Südwest-Rand: Erstere bei Blau-Gelb Kitzen, letztere bei Grün-Weiß Miltitz.

Stadtliga-Spitzenreiter Tapfer traf siebenmal, nahm es aber in der Defensive nicht so genau. Das führte zu einem 7:3 bei der Zweiten des SV Mölkau. Ebenfalls mit vier Toren Unterschied siegte Eintracht Schkeuditz, tat sich bei Fortuna Leipzig II, einem Vertreter der 2. Kreisklasse, aber lange sehr schwer. Die Gastgeber hatten durch Michael Schade zunächst sogar zwei gute Chancen. Erst köpfte er knapp vorbei (20. Minute), dann musste sich Eintracht-Torwart Fabian Prall gaaanz lang machen, um Fortunas Führung zu verhindern (27.). Außerdem war Stürmer Victor Irwan Manua ein ständiger Unruheherd für die Gäste-Abwehr – sozusagen Irwan, der Irrwisch. Für die erste gute Schkeuditzer Möglichkeit sorgte Benjamin Bernstein mit einem Freistoß an den Außenpfosten (33.). Was Fortunas Trainer Tim Oliver Rübner erleichtert durchpusten ließ. Hatte er den Seinen doch kurz vorher noch bescheinigt: „Jungs, ihr steht gut.“ Zeitweise forderte er jedoch auch, sie müssten mehr reden und pushte sie immer wieder von der Außenlinie.

Dass seine Mannschaft gut stand, stimmte bis zur Pause tatsächlich. Doch im zweiten Durchgang setzte sich der Favorit um Coach Tony Seidel dann schließlich mit 5:1 durch. Der Eintracht-Trainer hatte die zunächst geschonten Goalgetter Nico Küchler und Martin Baldauf eingewechselt. Das half, Küchler traf zwei-, Baldauf einmal. Den Stöpsel sinnbildlich gezogen hatte vorher jedoch Christian Rost mit seinen beiden Toren, quasi als Wegbereiter.

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Jeweils 4:0 siegten Pokalverteidiger Eintracht Süd (beim SV Nordwest) und Chemie II (bei Stadtliga-Konkurrent Lipsia Eutritzsch II). Im Punktspiel hatte Lipsia bei Chemie vor kurzem 1:0 gewonnen. Nun folgte die entschlossene Revanche.

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