16. April 2020 / 09:18 Uhr

Leipzigs ehemalige Nationaltorhüterin Kramarczyk nun leitende Verbandspsychologin

Leipzigs ehemalige Nationaltorhüterin Kramarczyk nun leitende Verbandspsychologin

Frank Kastner
Leipziger Volkszeitung
So liebten sie die Fans: Torfrau Katja Kramarczyk beim Spiel zwischen Deutschland und Kamerun während der WM-In Leipzig.
So liebten sie die Fans: Torfrau Katja Kramarczyk beim Spiel zwischen Deutschland und Kamerun während der WM-In Leipzig. © Christian Modla
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Beim HC Leipzig wurde Katja Kramarczyk noch unter ihrem Geburtsnamen Schülke zur unumstrittenen Nummer eins im Tor der deutschen Handballerinnen. Nun kehrt sie in verantwortungsvoller Position zum Deutschen Handballbund zurück.

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Leipzig. Die langjährige Nationaltorhüterin Katja Kramarczyk ist ab sofort neue Verbandspsychologin beim Deutschen Handballbund. Das teilte der DHB mit. Die 36-Jährige, die ihre Karriere unter dem Mädchennamen Schülke beim Frankfurter HC begann und sich beim HC Leipzig zu einer der besten deutschen Torfrauen entwickelte, folgt auf dieser Position Lothar Linz.

„Wir freuen uns sehr, dass Katja Kramarczyk den Leistungssport des Deutschen Handballbundes als neue leitende Verbandspsychologin stärken wird“, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des DHB. „Katja bringt das fachliche Wissen als Sportpsychologin mit. Zudem verfügt sie als eine der besten deutschen Torhüterinnen über ein enormes Erfahrungspotenzial. Das ist ein absoluter Mehrwert für aktuelle und kommende Spieler und Spielerinnen unserer Nationalmannschaften.“

Kramarczyk, die 140 Mal für die deutsche Auswahl spielte sowie 2012 und 2014 zur „Handballerin des Jahres“ gewählt wurde, soll die sportpsychologische Verbandskonzeption fortschreiben und die Sportpsychologen der DHB-Teams steuern. Zudem ist sie auch Teil des neuen Torwart-Kompetenz-Teams unter der Leitung von DHB-Torwarttrainer Mattias Andersson.