14. Oktober 2021 / 16:18 Uhr

Leistungstests für Regionalliga-Fußballer vom 1. FC Phönix Lübeck

Leistungstests für Regionalliga-Fußballer vom 1. FC Phönix Lübeck

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Dipl.-Ing. Thomas Bradtke (Orthopädietechniker, geprüfter Lauftrainer), Geschäftsführerin Jaana Grundei-Lorenzen, Kubilay Büyükdemir, Mannschaftsarzt Dr. Jan Eßer, Trainer Daniel Safadi und Physiotherapeut Manuel Fehringer (von links). 
Dipl.-Ing. Thomas Bradtke (Orthopädietechniker, geprüfter Lauftrainer), Geschäftsführerin Jaana Grundei-Lorenzen, Kubilay Büyükdemir, Mannschaftsarzt Dr. Jan Eßer, Trainer Daniel Safadi und Physiotherapeut Manuel Fehringer (von links).  © Volker Giering
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In bestimmten Abständen soll kontrolliert werden, wie sich die Werte der Spieler entwickelt haben

Der 1. FC Phönix Lübeck geht seit dieser Saison neue Wege: Um die Leistung der Spieler miteinander zu vergleichen und Aussagen über die Entwicklung eines Spielers zu treffen, arbeitet der Fußball-Regionalligist mit der Lübecker Firma Schütt & Grundei (Sanitätshaus und Orthopädietechnik) zusammen.

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Jede Woche werden jeweils vier Spieler in der Filiale auf dem Gelände der Uniklinik Lübeck einer professionellen Leistungsdiagnostik unterzogen. „Die Trainingsmethoden sind so modern geworden. Wir wollen auf diese Methoden zurückgreifen und sind daher dankbar für die neue Kooperation“, sagt Trainer Daniel Safadi beim Ortstermin. „Für uns ist es wichtig, zu wissen, in welchem Zustand die Jungs sind. Wir werden die Leistungsdiagnostik künftig regelmäßig machen. Das nächste Mal in der Wintervorbereitung, um zu überprüfen, wie sich die Werte der Spieler entwickelt haben.“

Im Vordergrund steht die sogenannte Atemgasanalyse. Das heißt, der Spieler läuft eine halbe Stunde auf einem Laufband mit Maske. Die Werte werden dann in enger Abstimmung mit Mannschaftsarzt Dr. Jan Eßer aus der Ostsee-Sportklinik Bad Schwartau und Physiotherapeut Manuel Fehringer ausgewertet. „Es geht darum, zu gucken, wo Defizite sind. Speziell im Ausdauerbereich gerade nach Verletzungen“, erklärt der Doc den LN und nennt in diesem Zusammenhang den Fachbegriff Return to Sport. Nach einer Verletzung mit anschließender Rehabilitation stellt der Return to Sport den letzten Schritt dar, bevor ein Fußballer seinen Sport wieder ausüben kann.

Diese Woche musste Kubilay Büyükdemir aufs Laufband. Der 24-jährige Offensivspieler spielte zuletzt im Stadtderby beim VfB Lübeck stark auf und gehörte zu den Torschützen beim 2:2-Remis. Am Sonnabend (16. Oktober) geht’s zum Rückrundenstart gegen den Tabellensechsten Eintracht Norderstedt (13 Uhr, Buniamshof) – dem ehemaligen Verein von „Kubi“, der von November 2018 bis August 2019 unter Eintracht-Trainer Jens Martens spielte (17 Einsätze). „Das 2:2 war ein guter Schritt in die richtige Richtung. Wir müssen aber noch eine Schippe drauf legen. Für uns zählt nur ein Sieg“, sagte Büyükdemir, der immer noch einen guten Draht nach Norderstedt pflegt.