08. November 2019 / 16:47 Uhr

Lengede in Kästorf: „Wir müssen eklig und unangenehm sein“

Lengede in Kästorf: „Wir müssen eklig und unangenehm sein“

Peter Konrad
Peiner Allgemeine Zeitung
Der SV Lengede (am Ball Keeper Cedric Schunk) freut sich auf die Partie am Sonntag beim Zweiten in Kästorf.
Der SV Lengede (am Ball Keeper Cedric Schunk) freut sich auf die Partie am Sonntag beim Zweiten in Kästorf. © Foto: ISABELL MASSEL
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Schwere Aufgabe: Die Landesliga-Fußballer aus Lengede müssen am Sonntag beim Tabellenzweiten in Kästorf antreten. „Die Mannschaft der Stunde“, sagt SVL-Coach Kai Olzem und verweist darauf, dass der SSV zuletzt sogar beim Spitzenreiter in Göttingen siegte. Bange ist ihm jedoch keineswegs. Im Gegenteil. „Wir freuen uns auf das Spiel.“

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Schwere Aufgabe: Die Landesliga-Fußballer aus Lengede müssen am Sonntag beim Tabellenzweiten in Kästorf antreten. „Die Mannschaft der Stunde“, sagt SVL-Coach Kai Olzem und verweist darauf, dass der SSV zuletzt vier Partien in Folge gewann und dabei auch beim Spitzenreiter in Göttingen siegte. Bange ist ihm jedoch keineswegs. Im Gegenteil: „Wir freuen uns sehr auf das Spiel.“

SSV Kästorf – SV Lengede (Sonntag, 14 Uhr). Viele Chancen, aber keine Punkte: Das mit 0:1 verlorene Heimspiel gegen Acosta wirkte in dieser Woche noch nach beim SVL. „Die Jungs waren schon sehr enttäuscht. Schließlich hätten wir uns mit einem Sieg oben ein bisschen festkrallen können“, sagt Coach Kai Olzem.

Zwar ärgerte auch ihn das Ergebnis, aber unzufrieden war er trotzdem nicht. „Denn die Mannschaft hat die Ausfälle von einigen Stammkräften hervorragend kompensiert und gut gespielt, nur die Effektivität fehlte“, erläutert er. Letztlich müsse man sich aufgrund der Abschlussschwäche eben auch eingestehen, „dass für noch mehr als der derzeitige vierte Platz die Qualität fehlt. Wenn man sich sieben, acht gute Möglichkeiten erspielt, muss man auch mal zwei, drei verwerten“, konstatiert er. In einigen Situationen sei jedoch deutlich geworden, „dass vor dem Tor die Abgezocktheit noch fehlt“. Dennoch: In der Offensive habe sein Team einen Schritt nach vorne gemacht.

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Entsprechend selbstbewusst reisen die Lengeder auch an. „Klar, Kästorf ist richtig stark und für mich auch der Topfavorit auf den Titel, aber trotzdem nicht unverwundbar“, betont Olzem, der den Kontrahenten bereits zweimal in Augenschein genommen hat. Seine Erkenntnis: Der SSV verteidige sehr kompakt, „ist aber auch in der Lage, bei Ballbesitz den Gegner zu beherrschen“, erklärt Olzem.

Zu spüren bekamen die Lengeder das vor wenigen Monaten, als sie zu Hause gegen den SSV mit 1:5 verloren. „Da sind wir sang- und klanglos untergegangen.“ Damit das am Sonntag nicht erneut geschieht, „müssen wir eklig und unangenehm sein“, fordert Olzem.

Wichtig sei zudem, „dass jeder ein Stück weit über sich hinaus wächst. Gelingt uns das, können wir Kästorf gefährlich werden – und dann liegt für uns auch etwas drin“, prognostiziert Kai Olzem.

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