10. Dezember 2020 / 23:10 Uhr

Lennard Jakubenko kehrt von der SG Sarau/Bosau zurück zu Eutin 08

Lennard Jakubenko kehrt von der SG Sarau/Bosau zurück zu Eutin 08

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Lennard Jakubenko (l.) freut sich auf die neue Herausforderung.
Lennard Jakubenko (l.) freut sich auf die neue Herausforderung. © Agentur 54°
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Bei dem 22-Jährigen schlagen zwei Herzen in der Brust - als Spieler nun bei Eutin, als Trainer weiterhin bei der SG Sarau/Bosau

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Schon im Sommer stand Lennard Jakubenko vor einer Rückkehr zu Eutin 08. „Ich hatte mit trainiert. Das war kurz vor Ende der Wechselperiode. Da ich aber schon bei der SG Sarau-Bosau für die neue Saison zugesagt hatte, wäre ein kurzfristiger Wechsel doof gewesen“, sagt der 22-jährige Außenverteidiger. Nur ein halbes Jahr später hat er sich nun doch für eine Rückkehr zum Waldeck entschieden. „Jaku“ ist der erste Winter-Neuzugang bei den Rosenstädtern.

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Reiz Oberliga zu spielen

Als Grund für den Wechsel nennt er den Anreiz beziehungsweise die Chance, in der Oberliga zu spielen. „Jaacks und ich sind nach dem Probetraining im Sommer im Kontakt geblieben. Da schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Ich war immer am Waldeck, wenn wir nicht gerade selbst gespielt haben“, sagt der Defensivspieler. Der SG Sarau-Bosau bleibt er allerdings erhalten – als Coach der A-Jugend (Kreisliga Ostholstein). Bereits seit sieben Jahren engagiert er sich dort als Jugendcoach. Erst als Co-Trainer, seit zwei Jahren als Chefcoach. „Ich begleite die Jungs schon seit der D-Jugend. Mein Ziel ist es, sie bis in den Herrenbereich zu begleiten“, sagt Jakubenko dem LN-Sportbuzzer. Im Sommer ist dann Schluss, da die Jungs in den Herrenbereich wechseln.

Jakubenko erlebte Regionalliga-Aufstieg mit

Jakubenko freut sich auf die Rückkehr zum Waldeck, wo er bereits acht Jahre seit der Jugend gespielt hat. „Ich kenne den Verein gut. Ich habe insgesamt vier Aufstiege mitgemacht“, berichtet der 22-Jährige. Als die Ligamannschaft damals in die Regionalliga Nord aufstieg, spielte der Verteidiger in der Eutiner Reserve und fungierte bei den Heimspielen der Ersten als Ordner. „Das war eine geile Zeit. Es sind noch viele Jungs dabei“, schwärmt Jakubenko, der in Bosau wohnt und ein duales Studium bei Nordgetreide in Lübeck-Schlutup macht, und freut sich nicht zuletzt auf Jungs wie Fatlind Zymberi oder René Hohenstein, mit denen er schon in der Eutiner Jugend zusammengespielt hat.

"Kampfnatur"

Bei Eutin 08 freut man sich, dass die Rückkehr des verlorenen Sohnes, dessen Vater Thorsten Jakubenko vor rund 30 Jahren Mannschaftskapitän der Rosenstädter war, geklappt hat „Jaku ist ein Eutiner Junge, der unserem Team als Typ und Kampfnatur weitere Optionen und der Defensive geben soll“, erklärt Jaacks. „Vielen Dank auch an die Verantwortlichen des TSV Sarau, die Jaku schnell signalisiert haben, ihm in dieser für alle Beteiligten außergewöhnlichen Saison keine Steine für einen Wechsel im Winter in den weg zu legen. Herzlich Willkommen zurück am Waldeck!“