04. April 2021 / 08:17 Uhr

Goretzka nimmt Löw nach Nordmazedonien-Debakel in Schutz: "Selber eingebrockt"

Goretzka nimmt Löw nach Nordmazedonien-Debakel in Schutz: "Selber eingebrockt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Leon Goretzka hat Joachim Löw verteidigt.
Leon Goretzka hat Joachim Löw verteidigt. © IMAGO/Norbert Schmidt/ULMER
Anzeige

Nach der peinlichen Niederlage des DFB-Teams gegen Nordmazedonien hat der Druck auf Bundestrainer Joachim Löw nochmals zugenommen. Bayern-Star Leon Goretzka springt dem 61-Jährigen zur Seite.

Anzeige

Leon Goretzka sieht die deutschen Nationalspieler nach dem desaströsen 1:2 in der WM-Qualifikation gegen Nordmazedonien in der Pflicht. Eine mediale Diskussion um eine mögliche vorzeitige Ablösung von Bundestrainer Joachim Löw brauche "absolut nicht" geführt zu werden, antwortete der Profi des FC Bayern München nach dem 1:0 gegen RB Leipzig auf eine entsprechende Frage am Samstagabend im ZDF-Sportstudio. "An der Niederlage sind wir Spieler schuld und kein anderer."

Anzeige

Nach zwei Siegen zum Auftakt in die Qualifikation zur WM 2022 in Katar hatte das deutsche Team am Mittwoch gegen Außenseiter Nordmazedonien einen harten Rückschlag erlebt. "Wir haben in den ersten beiden Spielen einen Hauch von Euphorie gespürt im Land. Wir haben uns einfach selber eingebrockt, dass das jetzt wieder vorbei ist", sagte der 26 Jahre alte Goretzka. Man müsse sehen, dass das Gerüst noch stabiler werde. "Das ist auf jeden Fall in erster Linie Aufgabe der Spieler."

Auch Rudi Völler sieht keinen Anlass, die Position von Löw vor dessen angekündigtem Ende als Bundestrainer nach der EM in diesem Sommer in Frage zu stellen. "Der Jogi Löw wird mit seiner Mannschaft eine gute Europameisterschaft spielen, da bin ich überzeugt von", sagte der frühere Teamchef der Nationalmannschaft.

Völler "überzeugt, dass die Mannschaft gut genug ist"

"Das hat er sich verdient, dass er noch eine Europameisterschaft spielt. Ich bin immer noch davon überzeugt, dass die Mannschaft gut genug ist", so Völler weiter. Löw wisse allerdings natürlich, dass er durch das Scheitern in der Gruppenphase der WM 2018 "unter Druck" sei.