02. April 2022 / 17:27 Uhr

Bundesliga kompakt: Goretzka feiert Traum-Comeback beim FC Bayern – Magath mit Hertha jetzt Vorletzter

Bundesliga kompakt: Goretzka feiert Traum-Comeback beim FC Bayern – Magath mit Hertha jetzt Vorletzter

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Leon Goretzka hat den FC Bayern beim SC Freiburg zum Sieg geführt. Felix Magath patzt mit Hertha BSC im Abstiegskampf.
Leon Goretzka hat den FC Bayern beim SC Freiburg zum Sieg geführt. Felix Magath patzt mit Hertha BSC im Abstiegskampf. © Getty Images/IMAGO/Team 2
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Angeführt von Startelf-Comebacker Leon Goretzka hat der FC Bayern München beim SC Freiburg den nächsten Schritt Richtung Meisterschaft gemacht. Felix Magath verliert mit Hertha BSC im Abstiegskampf. Der VfL Bochum sammelt dagegen Punkte in der unteren Tabellenhälfte. Stuttgart kommt in Bielefeld trotz Führung nicht über ein Remis hinaus.

SC Freiburg – FC Bayern 1:4 (0:0)

Leon Goretzka hat nach rund viermonatiger Verletzungspause ein Traum-Comeback gefeiert. Der Nationalspieler erzielte beim 4:1 (0:0) des FC Bayern beim SC Freiburg den Führungstreffer der Münchner (58.) und leitete damit die gelungene Generalprobe für das Viertalfinal-Hinspiel der Champions League am kommenden Mittwoch beim FC Villarreal ein. Kurz nach Goretzkas Tor war dem nur 17 Sekunden zuvor eingewechselten Nils Petersen der Freiburger Ausgleich gelungen (63.). Serge Gnabry (73.), Kingsley Coman (82.) und Marcel Sabitzer (90.+6) stellten dann aber den FCB-Sieg sicher. Die Bayern machten durch den Erfolg einen weiteren Schritt in Richtung des zehnten Meistertitels in Folge. Für den SCF war die Partie hingegen ein Dämpfer im Ringen um die Qualifikation für die Königsklasse. Für Unruhe sorgte in der Schlussphase der Partie eine Auswechslung der Münchner. Offenbar waren für einige Sekunden zwölf Spieler des Rekordmeisters auf dem Feld.

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Bayer Leverkusen – Hertha BSC 2:1 (2:1)

Hertha BSC hat das Bank-Debüt seines neuen Trainers Felix Magath verpatzt. Die Berliner, die am vergangenen Spieltag ohne den damals mit dem Coronavirus infizierten Coach 3:0 gegen die TSG Hoffenheim gewonnen hatten, verloren am Samstagnachmittag 1:2 (1:2) bei Bayer Leverkusen und fielen auf den vorletzten Tabellenplatz zurück. Die Werkself, bei der Top-Stürmer Patrik Schick nach wochenlanger Verletzungspause ein 25-minütiges Comeback feierte, festigte derweil ihren dritten Tabellenrang und unterstrich ihre Ambitionen auf die Teilnahme an der Champions League. Lucas Alario (35.) und Karim Bellarabi (40.) erzielten die Tore für Leverkusen. Für die Hertha, bei der Keeper Alexander Schwolow nach rund einer Viertelstunde verletzt ausschied, traf einzig Vladimir Darida (42.).

Arminia Bielefeld – VfB Stuttgart 1:1 (0:1)

Der VfB Stuttgart hat die nächsten Big Points im Tabellenkeller aus der Hand gegeben. Nach insgesamt sieben Zählern aus den vorherigen drei Spielen mussten sich die Schwaben im Abstiegs-Duell bei Arminia Bielefeld trotz Führung und über weite Strecken couragierter Vorstellung mit einem 1:1 (1:0) zufrieden geben. Im Klassement stehen damit beide Teams weiter mit dem Rücken zur Wand. Die nun seit fünf Spielen sieglosen Bielefelder verbesserten sich durch das Remis zumindest auf den Relegationsplatz, der VfB hat nur einen Punkt mehr als die Ostwestfalen auf dem Konto. Stuttgarts 1:0 am Samstag besorgte Sasa Kalajdzic per Handelfmeter (25.). Florian Krüger glich im zweiten Abschnitt aus (59.).

TSG Hoffenheim – VfL Bochum 1:2 (0:1)

Die TSG Hoffenheim hat im Kampf um die Qualifikation für die Champions League einen weiteren herben Dämpfer erlitten. Eine Woche nach dem 0:3 bei Hertha BSC verlor die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß gegen den VfL Bochum mit 1:2 (0:1) und gerät im Rennen um die Königsklasse zunehmend in Bedrängnis. Matchwinner für den Aufsteiger, der zunehmend sicher für ein weiteres Bundesliga-Jahr planen kann, war Takuma Asano mit einem Doppelpack (28. und 59.). Für Hoffenheim hatte Nationalspieler David Raum das Tor zum zwischenzeitlichen 1:1 erzielt (54.).

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Eintracht Frankfurt – SpVgg Greuther Fürth 0:0

Eintracht Frankfurt hat eine enttäuschende Generalprobe für den Europa-League-Kracher am kommenden Donnerstag gegen den FC Barcelona erlebt. Die Hessen kamen gegen Tabellenschlusslicht SpVgg Greuther Fürth nicht über ein 0:0 hinaus und verpassten es, sich in Lauerstellung für eine erneute Qualifikation für das internationale Geschäft zu bringen. Die Gäste feierten durch das Remis zumindest einen Achtungserfolg – viel mehr als statistischen Wert dürfte der Punkt für die im Klassement abgeschlagenen Franken aber nicht haben.

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