19. Juli 2020 / 08:13 Uhr

Bayern-Star Leon Goretzka über seine Muskeln und die Triple-Chance: "Arbeiten an der Kür"

Bayern-Star Leon Goretzka über seine Muskeln und die Triple-Chance: "Arbeiten an der Kür"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Star Leon Goretzka sorgte mit seinen Muskeln nach dem Re-Start der Bundesliga für Aufsehen.
Bayern-Star Leon Goretzka sorgte mit seinen Muskeln nach dem Re-Start der Bundesliga für Aufsehen. © imago images/Poolfoto
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Für den FC Bayern München beginnt in Kürze die "Mission Triple": Am 8. August trifft der Rekordmeister im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League auf den FC Chelsea (Hinspiel: 3:0) und kann sich für das anstehende Finalturnier der Königsklasse qualifizieren. Für FCB-Star Leon Goretzka wäre der CL-Titel eine "Kür".

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Mit seinen neu gewonnenen Muskeln beeindruckte er Fans wie Mitspieler gleichermaßen: FC-Bayern-Star Leon Goretzka hat die Corona-Pause in der Bundesliga bestens genutzt. Der 25-Jährige arbeitete in der spielfreien Zeit hart an seinem Körper und legte zum Restart Mitte Mai viel an Muskelmasse zu. Gegenüber der Bild am Sonntag hat der deutsche Nationalspieler nun erklärt, warum die "Muckis" für seine Position so wichtig sind – und was er sich für die anstehenden Spiele in der Champions League ausrechnet. "Mit dem Gewinn von Meisterschaft und Pokalsieg haben wir jetzt schon eine tolle Saison gespielt", meinte Goretzka – und fügte an: "Jetzt arbeiten wir an der Kür."

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Sollte sich der FC Bayern im Achtelfinal-Rückspiel der Königsklasse am 8. August gegen den FC Chelsea (Hinspiel 3:0) in der Allianz Arena durchsetzen, könnte im Viertelfinale – dann im Rahmen eines Finalturniers in Lissabon (12. bis 23. August) – ein echtes Schwergewicht auf den FCB warten. Der Sieger der Partie FC Barcelona gegen SSC Neapel (Hinspiel 1:1) trifft auf die Mannschaft von Trainer Hansi Flick. Im Halbfinale könnte dann Manchester City der Gegner sein. "Dass die Konkurrenz und unser Weg ins Finale extrem herausfordernd sind, ist jedem von uns klar", meint Goretzka, der aber so weit vorausblicken will. "Unsere gesamte Konzentration gilt dem Spiel gegen Chelsea. Das Gute an solchen Topgegnern ist: Sie haben vor uns genauso viel Respekt, wie wir vor Ihnen."

Goretzka verrät Muskelgeheimnis: Viel Training und die richtige Ernährung

Respekt zeigten auch viele Beobachter vor Goretzkas neuen Muskeln, die sich der DFB-Star während der Corona-Pause antrainiert hatte. "Der Lockdown war auch für mich Krise und Chance zugleich. Krise, weil man den Fußball und das tägliche Training mit der Mannschaft vermisst hat. Aber auch die zeitliche Chance, in Abstimmung mit den Physiotherapeuten noch ein paar Prozent zuzulegen", so der Ex-Schalker, der von seinem Körperbau nach eigener Aussage im Spiel sehr profitiere: "In den entscheidenden Spielen und Momenten ist es wichtig, physisch und psychisch topfit zu sein. Die Masse hilft mir in Zweikämpfen, macht mich noch einen Tick agiler und robuster. Nicht nur am Boden im Eins gegen Eins, sondern auch in der Luft beim Kopfballspiel", führte Goretzka aus.

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Das Geheimnis seines Traumbodys sei eine Mischung aus hartem Training und richtiger Ernährung: "Neben dem Cybertraining habe ich viele Einheiten mit Kurz- und Langhantel gemacht", erklärte der Mittelfeldspieler. Zudem esse er "weniger Fleisch und fast ausschließlich glutenfrei".

Goretzka und Kimmich: 5,2 Millionen Euro an Spenden gesammelt

Das Ergebnis kann sich sehen lassen – wie auch das Zwischenergebnis der Spendenaktion "We Kick Corona", die Goretzka in der Corona-Pause gemeinsam mit Bayern-Teamkollege Joshua Kimmich ins Leben rief und an der sich seitdem Fußballstars wie Mats Hummels und Leroy Sané beteiligten. Kimmich und Goretzka hatten selbst gemeinsam einen Startbetrag von einer Million Euro gespendet. "Dank der Unterstützung von zahlreichen Profis aus dem Sport, dem FC Bayern sowie Tausenden von Fans haben wir aktuell knapp 5,2 Mio. Euro an Spenden gesammelt und bereits mehr als 500 Projekte in ganz Deutschland unterstützen dürfen", verkündete Goretzka stolz. "Es ist beeindruckend zu sehen, über welche Breite und Vielfalt ehrenamtliches Engagement in unserem Land verfügt. Das fördern zu können, macht uns extrem dankbar."